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Natürliche Mittel gegen Parasiten häufig wirkungslos und riskant
01.02.2019
Viele Hunde- und Katzenhalter wollen Flöhe und Zecken bei ihren Tieren lieber auf "natürliche Weise" mit Teebaumöl, ätherischen Ölen oder Bernsteinketten als mit medizinisch geprüften und zugelassenen Arzneimitteln bekämpfen. 



Allerdings sind solch "natürliche Mittel" zur Parasitenbekämpfung häufig nicht nur unwirksam, sondern bergen zudem noch ein Gesundheitsrisiko für die Tiere, teilt ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites) mit. So kann beispielsweise eine zu hohe Dosierung von Teebaumöl bei Hunden und Katzen
zu schweren Vergiftungen führen. Durch das Beimischen von Knoblauch und Zwiebeln unter das Futter kann es zu Vergiftungen und einer Zerstörung des Blutfarbstoffs Hämoglobin kommen. Die Folge kann eine Blutarmut sein. Nur wirkungslos und vom Geruch für das Tier unangenehm sind ätherische Öle. Für Ultraschall- Halsbänder und Bernsteinketten konnte bisher keine wissenschaftlich bewiesene Wirkung dargelegt werden. Da Flöhe und Zecken auf die Haustiere gefährliche Krankheiten übertragen können, ist der Einsatz eines nachweislich wirksamen Parasitenschutzes ratsam.
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