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Biogasanlagen können Antibiotikarückständen kaum etwas anhaben
10.01.2019
Viele der zur Behandlung von Tieren eingesetzten Antibiotika, die über Urin und Kot in die Gülle gelangen, lassen sich selbst mit Biogasanlagen nicht beseitigen. Das ist das Ergebnis eines Untersuchung der Justus-Liebig-Universität Gießen. Obgleich der Antibiotika-Rückgang in Güllebehandlungsverfahren wie Lagern oder Kompostieren bereits in mehreren anderen Studien beschrieben worden ist, konnten die Gießener Forscher keine oder nur eine sehr geringe Beeinflussung der Wirkstoffe
durch unterschiedliche Temperaturen, Säure- und Salzgehalte feststellen. Lediglich beim Zusatz von einem Feststoff wie Maissilage, der auch in Biogasanlagen erfolgt, sei es zu einem Rückgang der Antibiotika-Konzentration gekommen. "Ein derartiger Rückgang, wie er auch in vorherigen Studien festgestellt wurde, heißt nicht unbedingt, dass die chemischen Strukturen zerstört und unwirksam werden", erklärt die Projektleiterin Astrid Spielmeyer.
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