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Rheinland-Pfalz fordert Nachbesserungen beim Tierwohlkennzeichengesetz
05.07.2018
Ulrike Höfken, rheinland-pfälzische Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, hat Nachbesserungen an dem Entwurf des Tierwohlkennzeichengesetzes der Bundesregierung geäußert. Höfken kritisiert dabei, dass eine freiwillige Kennzeichnung von Fleischprodukten nur ein erster Schritt sein könne. Grundsätzlich fordert sie zukünftig die Einführung einer verpflichtenden und einfachen Kennzeichnung. Das vorgeschlagene System des Bundes schaffe es nicht, die bestehende Labelflut zu
verringern. Dabei sieht Höfken eine einfache Lösung des Problems, wenn man sich an der Eier-Kennzeichnung orientiere. Diese ist bei den Verbrauchern bekannt und auch anerkannt. Diese Systematik sollte der Bund für ein Fleisch-Kennzeichnungssystem nutzen. "Dazu haben die Bundesländer bereits im Herbst 2015 einen Vorschlag erarbeitet und dargelegt, wie die Kennzeichnung der Haltungsform auf frischem Fleisch umgesetzt werden kann", erläuterte die Ministerin.
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