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So sieht richtige Fellpflege von Hunden aus
05.10.2017
Anlässlich des Welthundetages am 10. Oktober macht der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) auf drei Irrtümer in der Hundepflege aufmerksam. Das eine ist der Irrglaube, dass Hunde nicht gebadet werden sollten, da sonst der Schutzmantel der Haut leidet. Doch die Sorge ist unbegründet, beruhigt ZZF-Vorstandsmitglied und Hundesalon-Inhaberin Ute Klein: „Hundehalter, die ihr Tier in Maßen, also etwa alle acht bis zehn Wochen mit speziellem Hundeshampoo waschen, tun ihrem Tier viel Gutes, denn Ausbürsten und Kämmen alleine beseitigen nicht immer jeden Dreck.“ Allerdings sollten die Tiere anschließend trocken gefönt und gebürstet werden. So lösen sich abgestorbene Haare aus dem Fell und die Haut wird gut belüftet. Das beugt Pilz- und anderen
Hauterkrankungen vor. Ein weiterer weit verbreiteter Irrglaube bei Hundehaltern ist, dass Hunde mit kurzem Fell weniger Pflege benötigen als langhaarige. Das stimmt nicht. Die Bedürfnisse der Haut sind bei Kurz- und Langhaarrassen gleich. Zudem bietet die Fellpflege auch die Möglichkeit, Hautveränderungen wie beispielsweise Schupppen, Pilzflechten, Parasiten oder Knötchen frühzeitig zu erkennen und sie trägt zu einer guten Hund-Mensch-Beziehung bei. Auf das Fellfärben sollte bei Tieren jedoch aus verschiedenen Gründen verzichtet werden. Zum einen ist das langwierige Färben eine Tortur für das Tier, zum anderen verändern sich Aussehen und Geruch des Tieres, was zu Aggressionen der Artgenossen führen kann. Darüber hinaus können Färbemittel auch Allergien und Hautentzündungen hervorrufen.
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