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Jetzt werden Zecken langsam wieder aktiv
21.02.2018
Ab einer Temperatur von sieben Grad Celsius werden Zecken wieder aktiv und und legen sich auf die Lauer, um bei einem warmblütigen Wirt Blut zu saugen und anschließend Eier abzulegen. Beliebte Wirtstiere sind Hunde und Katzen, auf die sie, ebenso wie auf den Menschen, gefährliche Krankheitserreger übertragen können. Daher sollte rechtzeitig an einen wirksamen Schutz der Tiere gedacht werden. Dies sind zum einen die Bakterien Borrelien und zum anderen die Parasiten Babesien sowie das Virus der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Von den zahlreichen Zeckenarten sind es in unseren Breiten vor allem zwei, die für Hunde- und Katzenhalter eine Rolle spielen: der Gemeine Holzbock und die Auwaldzecke. Die Braune Hundezecke ist im Mittelmeerraum
beheimatet und kommt als Freilandzecke in unseren Breiten bislang nicht vor. Nach jedem Spaziergang sollte man auf Zeckensuche beim Tier gehen, rät der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT). Sicherer ist es, sein Tier über die gesamte Zeckensaison mit einem dafür zugelassenen Tierarzneimittel vorbeugend vor Zecken zu schützen. Inzwischen steht eine Vielzahl von Präparaten in den unterschiedlichsten Darreichungsformen zur Verfügung. Wird ein Tier dennoch von einer Zecke gestochen, sollte man die Stelle genau beobachten. Rötet sich die Einstichstelle, wird heiß oder schwillt an, ist der Besuch beim Tierarzt ratsam.
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