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Kastration freilebender Katzen in Schleswig-Holstein wird wieder gefördert
18.10.2017
Bereits seit Herbst 2014 bis zum Herbst 2016 ist im Rahmen eines Pilotprojektes die Kastration freilebender Katzen in Schleswig-Holstein gefördert worden und es wurden insgesamt über 10.000 Tiere kastriert. Ziel ist es, die Population der freilebenden Streunerkatzen mittelfristig zu verringern und auch das damit verbundene Tierleid zu verhindern. Seit dem 16. Oktober 2017 wird die Aktion erneut durchgeführt. Es handelt sich hier um eine Gemeinschaftsaktion von Tierschutzverbänden, Tierärzteschaft, Kommunaler Familie, Landesjagdverband und dem Land Schleswig- Holstein. Die Tierärzte verzichten dabei auf einen Teil des Honorars. Die Restkosten von 59 bzw. 115 Euro -je nachdem ob es sich um einen Kater oder eine Katze handelt-
werden aus einem Fonds übernommen. Wer eine Katze zur Kastration bringt, muss einen entsprechenden Vordruck ausfüllen und bestätigen, dass es sich um eine freilebende Katze handelt. Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung Schleswig-Holstein hat 180.000 Euro für diese Aktion eingestellt. Der Deutsche Tierschutzbund wird 30.000 Euro für die Kastrationen bezahlen, der Landesverband 10.000 Euro, der Landestierschutzverband Schleswig-Holstein 5.000 Euro und die AG Wildtierstationen 1.000 Euro. Die Aktion soll bis zum 10. November 2017 laufen. Sollten die zur Verfügung stehenden Mittel früher erschöpft sein, wird die Aktion durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein vorzeitig abgebrochen.
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