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Aktuelles


Bundeskabinett stärkt tierärztlichen Notdienst

15.11.2019
Da Bundeskabinett hat bereits Anfang November eine Änderung der Tierärztegebührenordnung beschlossen, mit der insbesondere der tierärztliche Notdienst und die Situation der Landtierärzte verbessert werden soll. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hält die Änderungen für notwendig, um die finanzielle Situation der Tierarztpraxen zu verbessern und damit die Aufrechterhaltung des tierärztlichen Notdienstes zu gewährleisten und die Arbeit in Nutztierpraxen auf dem Land attraktiver zu machen. So wird für Leistungen während des Notdienstes zukünftig eine Grundgebühr von 50 Euro fällig und es ist grundsätzlich mindestens der zweifache Gebührensatz anzurechnen. Zudem werden auch die Notdienstzeiten ausgeweitet. Der Nachtdienst beginnt künftig um 18 statt bisher um 19 Uhr und endet um 8 statt wie bisher um 7 Uhr. Auch wird der Beginn des Wochenendes von Samstag 13 Uhr auf Freitag 18 Uhr vorverlegt. Für die Tierärzte auf dem land ist zudem die Erhöhung des Wegegeldes bei Tierbesuchen interessant. Dies beträgt dann einheitlich 3,50 Euro pro Doppelkilometer, mindestens jedoch 13 Euro.

BMEL

Mexiko frei vom Hund auf den Mensch übertragener Tollwut

15.11.2019
Mexiko ist das erste Land, dass von der WHO als Land validiert wurde, in dem die Übertragung der Tollwut vom Hund auf den Menschen eliminiert wurde. Das Land hat als erstes einen entsprechenden Überprüfungsprozess durch die WHO erfolgreich durchlaufen. Insgesamt ist die Eliminierung der Tollwut in Lateinamerika und der Karibik in den letzten Jahrzehnten sehr erfolgreich gewesen. Dort wurde die Fälle beim Menschen seit 1983 um 95 und bei Hunden um 98 Prozent reduziert. Die meisten der rund 60.000 Tollwutfälle, die jedes Jahr noch bei Menschen registriert werden, betreffen Asien und Afrika. In Mexiko hat man seit Beginn der 1990er Jahre massive Anstrengungen unternommen, um die Übertragung der Tollwut von Hunden auf den Menschen zu unterbinden. Die wichtigste Maßnahme dabei waren Impfungen bei Hunden, die kostenfrei durchgeführt wurden und rund 80 Prozent der Population abdeckten. Zudem wurde die Überwachung verstärkt und Kampagnen gefahren, um das öffentliche Bewusstsein für das Problem zu verstärken. Von 1990 bis zum Jahr 1999 sank die Zahl der vom Hund auf den Menschen übertragenen Tollwutfälle von 60 auf 3. 2006 wurde dann erstmals kein Fall mehr nachgewiesen.

PAHO

Schwachstellen am Malaria-Erreger identifiziert

15.11.2019
Seit Jahrzehnten wird an Medikamenten gegen den Malaria-Erreger Plasmodium falciparum geforscht. Bisher waren die Untersuchungen aber noch nicht von durchschlagendem Erfolg gekrönt. Weltweit sterben jedes Jahr immer noch rund 400.000 Menschen an der Malaria. Wissenschaftlern unter Beteiligung der Universität Bern (Schweiz) ist es gelungen mittels genetischer Deletionsverfahren mögliche Schwachstellen des Erregers aufzudecken, die eventuell für die Entwicklung von Medikamenten verwendet werden können. Die Forscher benutzten dabei sogenannte genetische Codes. Von den rund 5.000 Genen des Erregers entfernten sie gezielt über 1.300 und ersetzten diese jeweils durch einen individuellen genetischen Code. So konnten sie im Mausmodell genau verfolgen, welche Auswirkungen die Entfernung des jeweiligen Gens hatte. Durch dieses neue Verfahren konnte die Untersuchungszeit drastisch verkürzt werden. In nur drei Jahren gelang es den Forschern, das Genom des Erregers komplett zu durchforsten. Zudem konnten hunderte Schwachstellen - zumeist im Stoffwechsel des Erregers - identifiziert werden .

idw

Forscher entwickeln Wirkstoff gegen resistente Bakterien

12.11.2019
Ein Forscherteam der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Universität Greifswald und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg hat einen neuen Wirkstoff gegen resistente Bakterien entwickelt. Diese neue Wirkstoffklasse soll die sogenannte Pyruvatkinase - ein Enzym, das für den Stoffwechsel zuständig ist und in dieser Form nur in krankheitserregenden Bakterien vorkommt - bekämpfen. „Das macht die Pyruvatkinase zu einem idealen Ziel für neue Wirkstoffe. Im besten Fall wirken die neuen Substanzen nur auf das bakterielle Enzym und damit die Bakterien ein, sodass es zu möglichst wenigen Nebenwirkungen kommt. Zudem können mit dieser neuen Zielstruktur bereits bestehende Antibiotikaresistenzen gebrochen werden“, erklärt Prof. Dr. Andreas Hilgeroth vom Institut für Pharmazie der MLU. Erste Tests in Zellkulturen und an den Larven der Großen Wachsmotte belegen, dass der neue Wirkstoff mindestens genau so effektiv ist wie gängige Antibiotika. Da die Pyruvatkinase bisher nicht Ziel von Medikamenten war, haben Bakterien noch keine Resistenzen dagegen entwickelt. „Diese ersten Ergebnisse stimmen uns zuversichtlich, dass wir auf der richtigen Spur sind“, sagt Hilgeroth. Bis die Wirkstoffe am Menschen erprobt werden können, sind noch zahlreiche weitere Tests notwendig, die mehr als zehn Jahre dauern können.

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Weiterer Fall der Blauzungenkrankheit in Rheinland-Pfalz

11.11.2019
In Rheinland-Pfalz ist erneut die Blauzungenkrankheit festgestellt worden. Drei Rinder im Kreis Südwestpfalz wurden am vergangenen Freitag (8.11.2019) positiv auf die Viruserkrankung getestet, wie das Umweltministerium und das Landesuntersuchungsamt laut Proplanta mitteilt. Nachdem bereits Anfang des laufenden Jahres die Blauzungenkrankheit in Rheinland-Pfalz ausgebrochen war, wurde das gesamte Bundesland zum Sperrbezirk erklärt, ein Zustand, der mindestens zwei Jahre andauert. Der Handel mit Rindern aus diesem Bezirk ist daher stark eingeschränkt, denn nur geimpfte Tiere dürfen in externe Regionen verbracht werden. Aus diesem Grund zahlt die Landesregierung seit Anfang November einen Zuschuss in Höhe von bis zu 1,50 Euro pro Impfung. „Die Impfung ist aktiver Tierschutz: Sie dient der Tierseuchenprophylaxe und erleichtert auch den Handel mit empfänglichen Tieren“, erklärt Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) laut einer Mitteilung in Mainz. In unserem Fokusthema Blauzungenkrankheit erhalten Sie weitere wichtige Informationen über Verbreitung, Infektionswege und Bekämpfung der Krankheit.

Proplanta
Vetion Fokusthema: Blauzungenkrankheit / Blue Tongue Disease
Sehenswerte Kunstausstellung zum Thema Hund in München 08.11.2019
NABU klagt erfolgreich gegen Bau der Einheitswippe in Berlin 07.11.2019
EU-Tierarzneimittel-Verordnung beinhaltet One-Health-Ansatz 06.11.2019
One Health Day mit zahlreichen Events 05.11.2019
Wilderei gefährdet Artenvielfalt in Südostasien 04.11.2019
Broschüre über Qualzuchtmerkmale bei Katzen erschienen 01.11.2019
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Pferde lernen durch Beobachten des Menschen 31.10.2019
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Versicherungswert eines Pferdes kann auf Null sinken 31.10.2019
Norwegische Hundeseuche jetzt auch in Mecklenburg-Vorpommern? 30.10.2019
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Mangel an selbstständigen Tierärzten in Österreich 28.10.2019
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Gericht verurteilt Hundehalterin zu Schadensersatzzahlung 21.10.2019
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Dr. Anne Strattner übernimmt Chefredaktion 18.10.2019
ASP lässt Schweinebestände in China weiter sinken 18.10.2019