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Aktuelles


Pilotprojekt MammalNet: Bevölkerung auf Wildtiersuche

19.11.2019
Mit dem Pilotprojekt MammalNet möchten acht europäische Forschungsinstitutionen unter Beteiligung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) herausfinden, wie viele und welche wildlebenden Säugetierarten in Europa angesiedelt sind. Dazu benötigen die ForscherInnen die Mithilfe der Bürger und Bürgerinnen. Dr. Oliver Keuling vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der TiHo, erklärte dazu: „In allen Ländern werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, mitzuteilen, wenn sie ein wildlebendes Säugetier gesehen haben. Über die App und die Internetseiten können sie zudem Fotos der Tiere hochladen.“ Die WissenschaftlerInnen des Projekts bitten die Bevölkerung, über eine App bzw. zwei Internetseiten mitzuteilen, wenn sie wildlebende Tiere auf Wanderungen, im Alltag oder beim Spaziergang sehen. Die App iMammalia läuft auf Android und iOS und kann in den jeweiligen Stores heruntergeladen werden. Sie ermöglicht eine einfache Mitteilung der Sichtung. Für die beiden Internetseiten, die sich eher an fortgeschrittene Naturbeobachter richtet, ist eine einmalige Registrierung erforderlich. Das Projekt, das die Datenbasis des Projektes ENETWILD erweitern soll, läuft über zwei Jahre und startet zunächst in den Pilotländern Deutschland, Spanien, Kroatien und Polen. Ab Mai 2020 soll es auf die übrigen Regionen Europas ausgeweitet werden. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (European Food Safety Authority EFSA) fördert dieses Citizen-Science-Projekt mit insgesamt 200.000 Euro. Das Projekt startete im Oktober 2019 und endet im Mai 2021.

TiHo Hannover
MammalWeb
Agouti

Antibiotika-Rückgabe-Aktion in der Schweiz

18.11.2019
Zunehmende Resistenzen sind eine ernste Gefahr für die Menschheit, weshalb die weitere Zunahme von Resistenzen minimiert und die Übertragung und Weiterverbreitung von Resistenzen eingeschränkt werden muss. Die am 18. November 2019 gestartete Rückgabeaktion für nicht gebrauchte Antibiotika in der Schweiz soll für dieses Thema sensibilisieren. Die Aktion ist Teil der Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) und wird anlässlich der internationalen Antibiotika Awareness Woche der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchgeführt. Denn mit der Rückgabe kann jede und jeder einen Beitrag zum achtsamen Umgang mit Antibiotika leisten und dafür sorgen, dass seine Medikamente nicht für andere Erkrankungen und von anderen Personen verwendet werden. Auch wird verhindert, dass die Medikamente im Hauskehricht oder Abwasser landen und die Umwelt belasten. Für eine Antibiotika-Minimierung im Stall sorgt das Projekt VetMAB.

BLW
VetMAB.de

Sorgsamer mit Antibiotika umgehen

18.11.2019
Österreichs Gesundheitsministerin Brigitte Zarfl hat im Rahmen des Europäischen Antibiotikatages 2019 einen noch sorgsameren Umgang mit Antibiotika gefordert: „Antibiotikaresistenzen sind eine Gesundheitsgefahr für Mensch und Tier, die global bekämpft werden muss. Um weiteren Resistenzen vorzubeugen, sind eine korrekte Diagnose und darauf aufbauend die Auswahl des richtigen Antibiotikums, in der richtigen Arzneiform und Dosierung über den richtigen Zeitraum von wesentlicher Bedeutung. Das heutige Symposium, an dem namhafte Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland teilnehmen, ist ein wesentlicher Beitrag, um Medizinerinnen und Mediziner, Apothekerinnen und Apotheker und Pflegekräfte weiter für einen verantwortungsvollen, zielgerichteten Einsatz von Antibiotika zu sensibilisieren und das Bewusstsein der Bevölkerung für einen noch sorgsameren Gebrauch von antimikrobiellen Substanzen zu schärfen.“ „Österreich hat im internationalen Vergleich eine gute Position bei Antibiotikaresistenzen. Trotzdem ist unser aktives Handeln notwendig, um die Situation nicht zu verschlechtern. Lösungsansätze zur Verminderung der Resistenzproblematik müssen Maßnahmen sowohl im niedergelassenen Bereich, als auch in den Krankenanstalten beinhalten. Auch der Veterinärbereich sowie der Lebensmittelsektor müssen mitbetrachtet werden. Die Zusammenarbeit der Sektoren Human-und Veterinärmedizin sowie der Lebensmittel- und Umweltbereich sind wesentliche Faktoren. Österreich hat durch die Bündelung dieser Sektoren im BMASGK einen großen Vorteil“, erklärte die Gesundheitsministerin weiter. Der jährlich stattfindende Europäische Antibiotikatag (EAAD) ist eine Initiative des Europäischen Parlaments und des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Ziel dieses Aktionstages ist die Bewusstseinsbildung in den betroffenen Fachgruppen sowie in der Bevölkerung hinsichtlich des umsichtigen Gebrauchs von Antibiotika.

OTS

ASP rückt bis auf 80 Kilometer an Deutschland heran

18.11.2019
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist bis auf 80 Kilometer an die deutsch-polnische Grenze herangerückt. Ein mit der Tierseuche infiziertes Wildschwein wurde in der vergangenen Woche im westpolnischen Wojewodschaft Lebus entdeckt. Der Brandenburger Landestierarzt Stephan Nickisch erklärte: „Bislang war das Infektionsgebiet 300 Kilometer weiter entfernt. Wahrscheinlich gab es eine sogenannte Sprunginfektion, etwa über Lebensmittel.“ Die polnischen Behörden hätten am Freitag das Bundesministerium für Landwirtschaft informiert, daraufhin habe es eine Telefonkonferenz mit allen Bundesländern gegeben, so Nickisch weiter. Der Veterinärmediziner warnt vor "enormen wirtschaftlichen Schäden". „Derzeit müssen wir jeden Tag davon ausgehen, dass die Schweinepest eingeschleppt wird", sagte Nickisch. Brandenburg beginnt daher ab dieser Woche mit ersten Maßnahmen zur Früherkennung von Seuchenfällen. Jäger sind angehalten, in den Wäldern nach toten Wildschweinen Ausschau zu halten und geeignete Proben wie Blut, Lymphknoten, Milz oder Lunge an das Veterinäramt zu schicken. „Für jede Einsendung bekommen Jäger 30 Euro", sagt Nickisch. Das Land hat zudem Schweine haltende Landwirte aufgefordert, ihre Sicherheitsmaßnahmen überprüfen. „In Panik brauchen wird nun nicht zu verfallen", betont Nickisch abschließend. Reisende sollten jedoch keine Lebensmittel mehr aus dem polnischen Infektionsgebiet nach Deutschland mitbringen, da sich die ASP weiter ausbreiten könnte.

BMEL
rbb24
Vetion Fokusthema: Klassische (Europäische) Schweinepest

Bundeskabinett stärkt tierärztlichen Notdienst

15.11.2019
Das Bundeskabinett hat bereits Anfang November eine Änderung der Tierärztegebührenordnung beschlossen, mit der insbesondere der tierärztliche Notdienst und die Situation der Landtierärzte verbessert werden soll. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hält die Änderungen für notwendig, um die finanzielle Situation der Tierarztpraxen zu verbessern und damit die Aufrechterhaltung des tierärztlichen Notdienstes zu gewährleisten sowie die Arbeit in Nutztierpraxen auf dem Land attraktiver zu machen. So wird für Leistungen während des Notdienstes zukünftig eine Grundgebühr von 50 Euro fällig, und es ist grundsätzlich mindestens der zweifache Gebührensatz anzurechnen. Zudem werden auch die Notdienstzeiten ausgeweitet. Der Nachtdienst beginnt künftig um 18 statt bisher um 19 Uhr und endet um 8 statt wie bisher um 7 Uhr. Auch wird der Beginn des Wochenendes von Samstag 13 Uhr auf Freitag 18 Uhr vorverlegt. Für die Tierärzte auf dem Land ist zudem die Erhöhung des Wegegeldes bei Tierbesuchen interessant. Dies beträgt dann einheitlich 3,50 Euro pro Doppelkilometer, mindestens jedoch 13 Euro.

BMEL
Mexiko frei vom Hund auf den Mensch übertragener Tollwut 15.11.2019
Schwachstellen am Malaria-Erreger identifiziert 15.11.2019
Forscher entwickeln Wirkstoff gegen resistente Bakterien 12.11.2019
Weiterer Fall der Blauzungenkrankheit in Rheinland-Pfalz 11.11.2019
Sehenswerte Kunstausstellung zum Thema Hund in München 08.11.2019
NABU klagt erfolgreich gegen Bau der Einheitswippe in Berlin 07.11.2019
EU-Tierarzneimittel-Verordnung beinhaltet One-Health-Ansatz 06.11.2019
One Health Day mit zahlreichen Events 05.11.2019
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Pferde lernen durch Beobachten des Menschen 31.10.2019
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Tipps für ein entspanntes Halloween mit Haustieren 30.10.2019
Pressekonferenz zum Thema Qualzuchten in Berlin 29.10.2019
Mangel an selbstständigen Tierärzten in Österreich 28.10.2019
Einigen Tieren bereitet Zeitumstellung Probleme 28.10.2019
Schweiz: Vermehrt Füchse mit Staupe infiziert 28.10.2019
Barfen: Rohes Fleisch korrekt einfrieren 25.10.2019
Verstärkter Fortbildungsbedarf der Tierärzte zu Kaninchen 23.10.2019
Schweiz verbietet Kükenschreddern ab 2020 23.10.2019
Österreichische Tierschutz-Projekte ausgezeichnet 22.10.2019