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Aktuelles


West-Nil-Fälle in Sachsen und Berlin

23.08.2019
Nachdem im Juli die ersten Fälle des West-Nil- Virus in diesem Jahr in Deutschland gemeldet worden waren, sind jetzt weitere Fälle in Sachsen und Berlin aufgetreten. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit mitteilt wurde das Virus bei jeweils einer Kohlmeise in Radebeul und Leipzig nachgewiesen. Zudem wurde das Virus bei Eulen in Berlin identifiziert, wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) im TierSeuchenInformationsSystem (TSIS) mitteilt. Der erste Nachweis in diesem Jahr in Deutschland war im Juli in Sachsen-Anhalt erfolgt. Am FLI geht man davon aus, dass das Virus in Deutschland überwintert hat, da es im Juli bei einer Schneeeule und einem Pferd nachgewiesen worden war.

TSIS
OIE
Vetion Fokusthema: West-Nile-Virus

Wild- und Rinderseuche in Rheinland-Pfalz

23.08.2019
In Rheinland-Pfalz wurde erstmals die Wild- und Rinderseuche, die auch als Hämorrhagische Septikämie bekannt ist, bei einem Rind nachgewiesen. Wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz mitteilt, stammte das betroffene Tier aus einer Weidehaltung mit insgesamt vier Rindern und war nach den ersten Krankheitsanzeichen nach kurzer Zeit verendet. Zur Abklärung der Todesursache wurde es an das LUA geschickt. Am Landeslabor Berlin-Brandeburg wurde der Erreger der Wild- und Rinderseuche, das Bakterium Pasteurella multocida "Kapseltyp B", molekularbiologisch nachgewiesen. Die Erkrankung befällt Wildwiederkäuer, Rinder, Büffel, kleine Wiederkäuer, Wild- und Hausschweine und selten auch Pferde und Esel. In Deutschland gilt die Seuche eigentlich seit 1969 als getilgt. Seit 2010 wurde die Erkrankung wieder in verschiedenen Bundesländern nachgewiesen. Dabei handelte es sich um räumlich und zeitlich begrenzte Ausbrüche bei Rindern, Wildwiederkäuern sowie Wild- und Hausschweinen. Ende Juli erst hatte Baden-Württemberg einen Nachweis der Erkrankung gemeldet.

LUA Rheinland-Pfalz

Verstöße gegen Leinenpflicht in Berlin selten geahndet

22.08.2019
Seit dem 1. Januar dieses Jahres gilt Leinenpflicht für Hunde in Berlin. Doch nur in wenigen Fällen wurden Hundehalter, die ihre Hunde frei laufen ließen, bisher zur Kasse gebeten, wie der Tagesspiegel (TAZ) am gestrigen Mittwoch berichtete. Seit Beginn des Jahres wurden insgesamt 33 Anzeigen gestellt, zwölf Mal wurde ein Bußgeld verhängt. Das geht aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Sven Rissmann hervor. Hunde, die bereits vor dem Inkrafttreten des Berliner Hundegesetzes aus dem Jahre 2016 gehalten wurden, betrifft die neue Verordnung nicht. Das gilt für rund 80.000 der insgesamt knapp 110.000 in Berlin gemeldeten Hunde. Nach Ablegen einer Sachkundeprüfung, auch Hundeführerschein genannt, dürfen Hundebesitzer den eigenen Hund auch in der Berliner Öffentlichkeit, mit Ausnahme von Parks, ohne Leine führen. Bis Ende Juli haben 145 Hundehalter diese Prüfung erfolgreich absolviert.

TAZ
Abgeordnetenhaus von Berlin

FLI aktualisiert Infos zu Schmallenberg

21.08.2019
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat einen aktualisierten Steckbrief zum Schmallenberg- Virus veröffentlicht und zum Download bereitgestellt. Darin geht das FLI auf die empfänglichen Arten, das Verbreitungsgebiet, den Erreger, die Übertragungswege, auf Klinik und Diagnostik, mögliche Differentialdiagnosen sowie die Bekämpfungsmöglichkeiten ein. Das Virus wurde erstmals im Jahr 2011 in Nordwestdeutschland festgestellt, von wo aus es sich bundesweit und über einige Teile Europas ausbreitete. Empfänglich für das Virus sind neben Rindern, Schafen und Zeigen auch Alpakas, Bisons und verschiedene Wildtiere. Für den Menschen stellt das Virus keine Gefahr dar. Das FLI rechnet auch künftig periodisch mit Neuausbrüchen. Während eine Infektion mit dem Virus bei adulten Schafen und Ziegen keine Symptome beobachtet werden, zeigen adulte Rinder für einen Zeitraum von wenigen Tagen Symptome wie hohes Fieber von bis zu 41 Grad Celsius, wässrigen Durchfall und temporär deutlich absinkende Milchleistung. Erfolgt die Infektion zudem während der Trächtigkeit, kommt es zu Missbildungen der Frucht, deren Schweregrad vom Trächtigkeitsstadium abhängt. Missbildungen treten auch bei Schafen und Ziegen auf.

FLI
Vetion Fokusthema: Schmallenberg Virus

Bayer Animal Health geht für 7,6 Mrd. US-Dollar an Elanco

20.08.2019
Wie bereits angekündigt, hat sich das Unternehmen Bayer von seiner Geschäftseinheit Animal Health getrennt. Der Geschäftsbereich wurde für 7,6 Milliarden US-Dollar an das US-Unternehmen Elanco Animal Health veräußert. Bayer stärkt dadurch seinen Fokus als führendes Life-Science-Unternehmen, wie es am Dienstag von Seiten des Unternehmens hieß. Die Summe besteht zu 5,3 Milliarden US-Dollar aus einer Barkomponente, die transaktionstypischen Kaufpreisanpassungen unterliegt. Hinzu kommen 2,3 Milliarden US-Dollar in Aktien von Elanco. Das Transaktionsvolumen entspricht dem 18,8-Fachen des EBITDA vor Sondereinflüssen der 12 Monate bis zum 30. Juni 2019 von Bayer Animal Health. Mit dem Abschluss der Veräußerung wird Mitte 2020 gerechnet, sofern die Wettbewerbsbehörden den Deal genehmigen. Bayer beabsichtigt, sich zu gegebener Zeit von seinem Anteil an Elanco zu trennen. Die Trennung vom Animal-Health-Geschäft stellt die größte Transaktion in einer Reihe von Portfoliomaßnahmen dar, die Bayer im November 2018 angestoßen hatte. Durch die Fusion der komplementären Geschäfte entsteht die Nummer 2 im Bereich Tiergesundheit. Mit der Akquisition stärkt Elanco insbesondere sein Portfolio führender globaler Marken und erweitert seine Innovationskompetenzen sowie die Forschungs- und Entwicklungspipeline. „Ich habe enormen Respekt vor dem Team von Bayer Animal Health und bewundere die Begeisterung, mit der es die Gesundheit und das Wohlbefinden von Tieren verbessert“, sagte Jeffrey N. Simmons, Präsident und CEO von Elanco. „Von der Kombination aus Elancos starker Beziehung zu Tierärzten und der führenden Rolle von Bayer im Einzel- und Onlinehandel werden letztlich all unsere Kunden profitieren. Wir freuen uns darauf, unsere komplementären Geschäfte und Fähigkeiten zusammenzubringen, um ein voll auf die Tiergesundheit fokussiertes Unternehmen zu bilden, das Landwirte, Tierärzte und Haustierbesitzer kontinuierlich mit Innovationen versorgt.“ Gemäß der Vereinbarung mit Elanco bleiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Animal Health GmbH entsprechend der Gemeinsamen Erklärung zur „Zukunftssicherung Bayer 2025“ bis Ende 2025 vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt und werden zu vergleichbaren Konditionen weiterbeschäftigt. Für die Beschäftigten der KVP Kiel und der Bayer Vital, die zum Übergang zu Elanco vorgesehen sind, gilt der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und der Erhalt vergleichbarer Arbeitsbedingungen für drei Jahre nach Vollzug der Transaktion.

Bayer.de
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