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Aktuelles


Echoortung erlaubt Fledermäusen die Unterscheidung von verschiedenen Oberflächenstrukturen

24.04.2019
ForscherInnen des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben in ihrer Studie die Echoortung von Fledermäusen näher untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Tiere mit Hilfe der in den Echos enthaltenen Informationen unterschiedliche Oberflächenstrukturen unterscheiden können. So kann eine Fledermaus selbst auf einer welligen Wasseroberfläche ein Beutetier ausmachen. Die Erstautorin der Studie, Leonie Baier, hat ihren Fledermäusen beigebracht, mit Hilfe von Echoortung bei Nacht eine glatte von einer nicht-glatten Oberfläche zu unterscheiden. Geriffelte Oberflächen waren für die Tiere sehr viel leichter zu identifizieren, wenn diese eine hohe Raumfrequenz hatten. Die Forscher erklären die Ergebnisse so, dass sanfte Hintergrundwellen, wie sie durch Wind entstehen, für die Fledermäuse praktisch unsichtbar sind. Im Gegensatz dazu kann eine in den Wellen zappelnde Beute viel besser erkannt werden. Die neuronale Aktivität der Tiere konnte am Computer simuliert werden, wie sie im Hörnerv der Tiere vorliegt. Tatsächlich fanden die WissenschaftlerInnen, dass die Echos jede Menge Information enthalten, um verschieden strukturierte Oberflächen voneinander zu unterscheiden. „Vergleicht man die Empfindlichkeit der Echoortung für Raumfrequenzen mit der des menschlichen Sehsinns, ergeben sich erstaunliche Parallelen“, erklärt Lutz Wiegrebe vom Biozentrum der Ludwig-Maximilians-Universität. Holger Goerlitz, Leiter der Forschungsgruppe Akustische und Funktionelle Ökologie am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen, fasst zusammen: „Wir konnten zeigen, dass bloße physikalische Eigenschaften von Oberflächenstrukturen dem Hörsystem Informationen zur Verfügung stellen, wie sie auch das visuelle System verwendet, um Rauminformation zu verarbeiten.“

Max-Planck-Institut für Ornithologie Seewiesen

Tiergesundheitsindustrie stellt Forderungen zur Europawahl 2019

23.04.2019

Bevor am 26. Mai dieses Jahres ein neues Europaparlament gewählt wird, hat die Tiergesundheitsindustrie ihre Forderungen an die EU- Politik in einem Manifest zusammengefasst, das der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) auf seiner Seite veröffentlicht hat. Denn auch in Zukunft sollen zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft gestärkt werden. In dem Manifest wurden sechs konkrete Aktionspunkte zum Schutz der Tiergesundheit dokumentiert, damit weiterhin die Basis für eine sichere, qualitativ hochwertige und Ressourcen schonende Nahrungsmittelversorgung gesichert ist. So soll gewährleistet werden, dass innovative Tiergesundheitsmittel entwickelt und angewendet werden und die wissenschaftliche Arbeit bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) Unterstützung finden. Ein weiterer Punkt des Manifests ist die verstärkte nationale und internationale Grundlagenforschung. Zudem wird die Förderung eines innovationsfreundlichen regulatorischen Umfelds sowie integrativer Therapiekonzepte zur Bekämpfung von Krankheiten und zur Kontrolle von Antibiotikaresistenzen gefordert. Der sechste Punkt des Manifests fordert eine Innovations-Strategie, damit Tierseuchen und neu auftretende Krankheiten bekämpft werden können. Die politischen Vorgaben aus Europa sind eine wichtige Basis, um wirksamere Impfstoffe, schnellere und genauere Diagnosetests und eine breite Palette von innovativen Lösungen für Tiergesundheit und Tierschutz zu entwickeln. 

BFT

Tierimpfstoffe sind von besonderer Bedeutung für die Tiergesundheit

23.04.2019
Der Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) hat anlässlich des Welttags der Tierimpfung, der am 20. April begangen wurde, auf die besondere Bedeutung von Impfstoffen für die Gesunderhaltung der Tierbestände hingewiesen. Der BfT verweist darauf, dass durch Impfstoffe zahlreiche Erkrankungen ihren Schrecken verloren haben. Dazu gehören bei Nutztieren u.a. die Aujszkysche Krankheit oder die bovine Virusdiarrhoe (BVD). Aber auch bei Kleintieren hat die Impfung große Fortschritte gebracht. Hier stehen nicht nur Erkrankungen im Fokus der Aufmerksamkeit, die die Tiere alleine betreffen. Auch Erkrankungen, die vom Tier auf den Mensch übertragen werden können, sind hier von Bedeutung. Aktuell stehen mehr als 400 Impfstoffe bei 19 Tierarten gegen mehr als 80 Krankheiten zur Verfügung. Das Spektrum an Impfstoffen reicht vom klassischen „Pieks“ über die orale Impfung mittels Köder oder über das Wasser bis hin zu modernen Impfstrategien als Spray oder im Ei. Über Muttertierimpfungen kann bei einer Reihe von Erkrankungen bereits dem Neugeborenen ein Schutz mit auf den Weg gegeben werden.

Bundesverband für Tiergesundheit e. V.

Purina schreibt Stipendium aus

18.04.2019
Das Tiernahrungsunternehmen Purina fördert Forschungsarbeiten zum Thema Mensch-Tier-Beziehung mit bis zu 30.000 US-Dollar pro Bewerbung. Mit dem Nestlé Purina Human-Animal Bond Stipendium möchte das Unternehmen Arbeiten von Wissenschaftlern an Universitäten, in Stiftungen, Wohltätigkeitsorganisationen oder Nichtregierungsorganisationen (NGO) über die Beziehung zwischen Mensch und Hund oder Katze finanziell unterstützen. Die Bewerbungen in englischer Sprache müssen bis zum 15. Mai 2019 eingereicht werden.

Purina

Staupe bei Fuchs in Neumünster nachgewiesen

17.04.2019
In Neumünster (Schleswig-Holstein) ist bei einem tot aufgefundenen Fuchs das Staupevirus nachgewiesen worden. Deshalb wurden die Hundehalter der Region aufgefordert, den Impfschutz ihrer Tiere zu überprüfen und ggf. dringend auffrischen zu lassen. Staupe ist eine Viruserkrankung, die einen schweren bis tödlichen Krankheitsverlauf bei empfänglichen Tieren nehmen kann. Das Virus wird mit dem Kot und dem Urin infizierter Tiere ausgeschieden und gelangt so in die Umwelt. Ansteckend ist jedoch auch der direkte Kontakt mit infizierten Tieren. Für den Menschen ist die Infektionskrankheit ungefährlich.

Kieler Nachrichten
Nachts laufende Mähroboter stellen Gefahr für Igel dar 15.04.2019
Demo gegen Tiertransporte ins EU-Ausland bei Agrarministerkonferenz in Landau 12.04.2019
Kaninchen fressen bevorzugt endemische Pflanzen 12.04.2019
NABU sucht bundesweit Vogelfreunde für Vogelzählung 12.04.2019
Wildtierverbote für Zirkusse nach Gerichtsurteil aufgehoben 11.04.2019
Tiergestützte Therapien beeinflussen Sozialverhalten von Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma positiv 10.04.2019
Herzwurmbefall bei einem importierten Hund 10.04.2019
Nestlé beteiligt sich an Tierklinik-Kette 10.04.2019
StIKo Vet empfiehlt Impfung gegen das West-Nil-Virus bei Pferden in bestimmten Regionen 09.04.2019
Erste Katze in Österreich mit Thelazia callipaeda infiziert 09.04.2019
Mittelfranken: Staupevirus bei drei Füchsen nachgewiesen 09.04.2019
Trauriger Rekord in 2019: Schon 1100 tote Delfine an französischer Atlantikküste 08.04.2019
Neue Fälle von ASP in China 08.04.2019
3sat-Wirtschaftsmagazin wirft Tierärzten Abzocke der Tierhalter über Arzneimittel vor 05.04.2019
Crashkurs für Landwirte: BTK protestiert gegen Verordnungsentwurf des BMEL 05.04.2019
VIER PFOTEN: Empfehlungen für einen sicheren Alltag mit dem Hund 04.04.2019
Deutlich mehr Besucher in deutschen Zoos 04.04.2019
Leibniz-Institut sucht Teilnehmer für Fledermauszählung in Berlin 03.04.2019
TV-Tipp für Donnerstag: Wissenschaft befasst sich mit den Rechten der Tiere 02.04.2019
Brexit könnte Einfluss auf Zuchtprogramme europäischer Zoos haben 01.04.2019
bpt feiert 100-jähriges Bestehen in Frankfurt 29.03.2019
Auch die letzte deutsche Pelztierfarm stellt Betrieb ein 29.03.2019
Erstmals sexuell übertragene Infektion in Wildvogelpopulation experimentell bestätigt 28.03.2019
Lumpy Skin Disease auf dem Balkan erfolgreich eingedämmt 27.03.2019
Gespräch zu tierärztlichen Notdiensten im Bundesarbeitsministerium 27.03.2019