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Aktuelles


EU-Kommission soll Tiertransportbedingungen verbessern

15.02.2019
Die bestehenden EU-Richtlinien zu Tiertransporten in den einzelnen Mitgliedsstaaten müssen besser umgesetzt und kontrolliert werden. Insbesondere müssen die Behandlung der Tiere während des Transports, die Transportdauer und die Transporte in Drittländer verbessert werden. Das hat das EU-Parlament gegenüber der EU- Kommission am vergangenen Donnerstag (14.2.2019) formuliert. „Die Abstimmung der EU-Parlamentarier ist ein unglaublich wichtiges Signal für den Tierschutz“, sagt Andreas Manz, VIER PFOTEN Experte für EU- Nutztierpolitik in Brüssel. „Im Wesentlichen sind darin unsere langjährigen Forderungen enthalten. Konkret sind das eine Begrenzung der Transportzeit, mehr unangekündigte Kontrollen und schärfere Sanktionen bei Verstößen.“ Weiterhin fordert VIER PFOTEN die dringend notwendige Überarbeitung der EU- Tiertransportverordnung. „Wenn Millionen von Tieren jährlich völlig unnötig quer durch Europa lebend transportiert werden und dabei auf engsten Raum Angst und Stress, Hunger und Durst sowie extreme Temperaturen erleiden müssen, dann ist das absolut unverständlich. Die EU-Bürger sehen das seit langem so. Nun hat es auch das EU- Parlament erkannt – der Ball liegt also jetzt bei der EU-Kommission“, so Manz abschließend.

EU-Parlament
Vier Pfoten Österreich

Lösegeldforderungen für verschwundene Tiere sind keine Seltenheit

14.02.2019
Betrüger sind erfinderisch. Eine beliebte Erpressungsmethode sind entlaufene Haustiere, wie die Volksstimme berichtet. Die Betrüger machen sich dabei das Leid und die Sorge der Tierhalter zu nutze und behaupten, das Tier nach der Zahlung einer Lösegeldsumme oder nach einer Auslagenerstattung für die vorübergehende Pflege wieder zurückzugeben. Häufig sind dies jedoch leere Behauptungen und das entsprechende Tier befindet sich gar nicht in der Obhut dieser Personen, weshalb sie auch auf eine Vorauszahlung bestehen. „Die Betrüger durchsuchen im Internet systematisch Suchmeldungen zu vermissten Tieren, in denen private Kontaktdaten der Halter angegeben sind“, sagt Sprecherin Laura Simon vom Tasso Haustierregister. Daher sollten Tierhalter, die ihr Tier suchen, besser nicht die eigenen Kontaktdaten auf Online-Plattformen wie Facebook oder anderswo ins Internet öffentlich oder auf Suchplakaten angeben.

Volksstimme
Tasso
Vetion Fokusthema: Hundehaltung in der heutigen Gesellschaft

RHDV-2 Ausbruch in Großbritannien

14.02.2019
Im britischen Ashton-under-Lyne östlich von Manchester sind mehrere Kaninchen an einer Infektion mit dem Rabbit Haemorrhagic Disease Virus vom Typ 2 (RHDV-2) verendet. Tierärzte rufen Tierhalter dringend zu einer entsprechenden Impfung gegen die Krankheit auf. Denn diese ist hoch ansteckend und kann sich unter günstigen Bedingungen innerhalb kurzer Zeit im ganzen Land ausbreiten. Nicht selten kommt es zu einem perakuten Verlauf. Hier tritt scheinbar ohne vorherige Symptome der Tod ein. Die Virusübertragung kann direkt von Tier zu Tier oder durch kontaminierte Gegenstände oder Futter erfolgen.

Vet times
Mehr Informationen über Kaninchenerkrankungen
Vetion Fokusthema: Heimtierhaltung

Auf Hinweise für illegalen Welpenhandel achten

13.02.2019
Der illegale Welpenhandel ist trotz vieler Bemühungen den Handel einzuschränken, ein immer stärker werdendes Problem. Viele dieser "Wühltisch-Welpen", die mehrheitlich im Ausland "produziert" werden, sind schwach, nicht geimpft oder gar krank. Zudem werden sie in der Regel viel zu früh von der Mutter getrennt. Vor allem im Internet boomt der Handel mit diesen Tieren. Bei Käufen über Kleinanzeigenportale sei besondere Vorsicht geboten, warnt Dirk Rojahn, der Leiter des Dortmunder Tierheims. So sollte unbedingt auf vollständige Papiere geachtet werden. Das bedeutet, es muss ein EU-Heimtierausweis, ein amtliches Gesundheitszertifikat aus dem Herkunftsland, der Impfpass mit gültiger Tollwutimpfung von einem deutschen Tierarzt sowie ein Mikrochip vorhanden sein. Auf keinen Fall sollten die Welpen an dubiosen Orten wie Autobahnrasthöfen oder Parkplätzen gekauft werden. Stattdessen sollten die Käufer darauf bestehen, auch die Mutter und den Aufzuchtsort zu sehen. Zudem sollte auf Krankheitsanzeichen wie Schwäche, Apathie, Augen- und Nasenausfluss, Husten und Lahmheiten geachtet werden. Ebenfalls ein Alarmsignal ist ein günstiger Preis. Rassewelpen für ein paar Hundert Euro gibt es nicht seriös, warnt Rojahn.

Dortmund24
BMEL
Vetion Fokusthema: Heimtierhaltung

Neue Steckbriefe des FLI zu Bornaviren

13.02.2019
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat aktualisierte Steckbriefe zum Bunthörnchen- Bornavirus 1 (VSBV-1) und zum "klassischen" Borna Disease Virus 1 (BoDV -1)veröffentlicht. Während das BoDV-1 bereits seit langem bekannt ist, wurde das VSBV-1 erst vor einigen Jahren bei Hörnchenhaltungen in Deutschland, den Niederlanden und Kroatien nachgewiesen. Wie das Virus in die europäischen Haltungen kam und wie es vom Tier auf den Menschen übertragen wird, ist bisher unbekannt. Über die Verbreitung des Virus bei Wildtieren ist bisher ebenfalls nicht viel bekannt. Das BoDV-1 ist dagegen ein "alter" Bekannter und kommt in Feldspitzmaus- Populationen in Teilen Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und in Liechtenstein vor. Da Fehlwirte wie Pferd, Schaf oder Mensch das Virus selbst nicht weiterverbreiten, treten Infektions- und Krankheitsfälle auch bei ihnen fast ausschließlich innerhalb dieser Gebiete auf. Berichte über eine weltweite Verbreitung des Virus beim Menschen und anderen Arten sind nach heutigem Wissen das Resultat fehlerhafter Laborergebnisse.

FLI
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