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Aktuelles


Aujeszky in Südfrankreich bei Hausschweinen

26.04.2019
In der südfranzösischen Region Alpes-De-Haute- Provence ist die Aujeszky Disease bei Hausschweinen nachgewiesen worden. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit mitteilte, wurde das Virus in zwei Betrieben mit insgesamt mehr als 800 Schweinen festgestellt. Der Nachweis erfolgte im Rahmen eines Überwachungsprogramms. Die Tiere zeigten keinerlei Krankheitsanzeichen, die auf das Vorhandensein der Erkrankung hindeuteten. Es wird davon ausgegangen, dass die Infektion über Wildschweine in den Bestand eingetragen wurde. Der zweite Betrieb hatte nachfolgend Tiere aus dem ersten Betrieb erhalten.

OIE

PETCAMPUS Webinare für TFAs zum Thema Katzen und katzenfreundliche Praxis

25.04.2019
Die PETCAMPUS Webinar-Reihe besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Katze als Haustier. Welche speziellen Anforderungen und Bedürfnisse haben Katzen und woher kommen ihre Eigenarten? Im zweiten Teil wird gezeigt, wie man auf die Ansprüche von Katzen auch in der Praxis besser eingehen und die Praxis katzenfreundlicher gestalten kann. PETCAMPUS gibt Tipps und Tricks für den optimalen Umgang mit der Katze in der Tierarztpraxis. In der PETCAMPUS Webinar Reihe gibt die Katzenspezialistin Dr. Angelika Drensler Tiermedizinischen Fachangestellten Antworten auf viele Fragen rund um die Katze. Der 1. Teil findet am Mittwoch, 8. Mai 2019 von 20:00 – 21.00 Uhr, statt. Die Anmeldefrist endet am 1. Mai 2019. Der Termin für das 2. Webinar ist Mittwoch, 5. Juni 2019, ebenfalls von 20:00 – 21:00 Uhr. Hierfür endet die Anmeldefrist am 29. Mai 2019. Die Webinare werden aufgezeichnet und sind jeweils 6 Monate nach dem Live-Termin im Archiv verfügbar. Beide Webinare sind vom Verband Medizinischer Fachangestellter als Fortbildung mit einem Punkt anerkannt.

Zur Anmeldung unter www.petcampus.de

Urlaubsplanung mit Hund: Schutz gegen Mücken, Zecken und Flöhe nicht vergessen

25.04.2019
Schon bald startet die Reisezeit und immer häufiger wird auch der eigene Hund mit in den Urlaub genommen. Besonders bei Reisen in den Süden bzw. Südosten Europas sollten die Hundehalter spezielle Schutz- und Vorbeugemaßnahmen treffen, denn in diesen Regionen sind Flöhe, Zecken und Mücken fast das ganze Jahr über aktiv und können Überträger von gefährlichen Infektionserregern sein. Im bei Urlaubern sehr beliebten Mittelmeerraum geht eine große Gefahr von Stechmücken aus, die Leishmaniose-Erreger übertragen können. Die Leishmaniose gilt als die bedeutendste Reisekrankheit und bei einer Erkrankung sind besonders innere Organe und die Haut des Tieres betroffen. Seit einiger Zeit gibt es einen Impfstoff gegen die Krankheit, die gegen die Erkrankungserscheinungen schützt. Wichtig ist jedoch, dass eine Infektion, die dauerhaft bestehen bleibt, nicht durch die Impfung verhindert werden kann. Daher ist ein geeigneter Mückenschutz unerlässlich. Bei einem Zeckenbiss können Erreger übertragen werden, die Infektionen wie die Ehrlichiose, Babesiose, Hepatozoonose, Anaplasmose oder die Borreliose auslösen. Ein vorbeugender Floh- und Zeckenschutz sollten daher bei der Urlaubsplanung unbedingt berücksichtigt werden. Durch den Klimawandel sind inzwischen auch in Deutschland nicht heimische Parasiten anzutreffen. Kombinationspräparate, die vor verschiedenen Parasiten gleichzeitig schützen, stehen zur Verfügung. Einen hilfreichen Online-Service stellt das European Scientific Counsel Companion Animal Parasites (ESCCAP) mit dem kostenlosen Reisetest unter https://www.esccap.de/parasiten/reisetest/ zur Verfügung. Hier kann man interaktiv genaue Informationen in deutscher Sprache zu jedem europäischen Urlaubsland abrufen.

BfT
Vetion Fokusthema: Haustiere in der Ferienzeit

Echoortung erlaubt Fledermäusen die Unterscheidung von verschiedenen Oberflächenstrukturen

24.04.2019
ForscherInnen des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und der Ludwig-Maximilians-Universität München haben in ihrer Studie die Echoortung von Fledermäusen näher untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Tiere mit Hilfe der in den Echos enthaltenen Informationen unterschiedliche Oberflächenstrukturen unterscheiden können. So kann eine Fledermaus selbst auf einer welligen Wasseroberfläche ein Beutetier ausmachen. Die Erstautorin der Studie, Leonie Baier, hat ihren Fledermäusen beigebracht, mit Hilfe von Echoortung bei Nacht eine glatte von einer nicht-glatten Oberfläche zu unterscheiden. Geriffelte Oberflächen waren für die Tiere sehr viel leichter zu identifizieren, wenn diese eine hohe Raumfrequenz hatten. Die Forscher erklären die Ergebnisse so, dass sanfte Hintergrundwellen, wie sie durch Wind entstehen, für die Fledermäuse praktisch unsichtbar sind. Im Gegensatz dazu kann eine in den Wellen zappelnde Beute viel besser erkannt werden. Die neuronale Aktivität der Tiere konnte am Computer simuliert werden, wie sie im Hörnerv der Tiere vorliegt. Tatsächlich fanden die WissenschaftlerInnen, dass die Echos jede Menge Information enthalten, um verschieden strukturierte Oberflächen voneinander zu unterscheiden. „Vergleicht man die Empfindlichkeit der Echoortung für Raumfrequenzen mit der des menschlichen Sehsinns, ergeben sich erstaunliche Parallelen“, erklärt Lutz Wiegrebe vom Biozentrum der Ludwig-Maximilians-Universität. Holger Goerlitz, Leiter der Forschungsgruppe Akustische und Funktionelle Ökologie am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen, fasst zusammen: „Wir konnten zeigen, dass bloße physikalische Eigenschaften von Oberflächenstrukturen dem Hörsystem Informationen zur Verfügung stellen, wie sie auch das visuelle System verwendet, um Rauminformation zu verarbeiten.“

Max-Planck-Institut für Ornithologie Seewiesen

Tiergesundheitsindustrie stellt Forderungen zur Europawahl 2019

23.04.2019

Bevor am 26. Mai dieses Jahres ein neues Europaparlament gewählt wird, hat die Tiergesundheitsindustrie ihre Forderungen an die EU- Politik in einem Manifest zusammengefasst, das der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) auf seiner Seite veröffentlicht hat. Denn auch in Zukunft sollen zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft gestärkt werden. In dem Manifest wurden sechs konkrete Aktionspunkte zum Schutz der Tiergesundheit dokumentiert, damit weiterhin die Basis für eine sichere, qualitativ hochwertige und Ressourcen schonende Nahrungsmittelversorgung gesichert ist. So soll gewährleistet werden, dass innovative Tiergesundheitsmittel entwickelt und angewendet werden und die wissenschaftliche Arbeit bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) Unterstützung finden. Ein weiterer Punkt des Manifests ist die verstärkte nationale und internationale Grundlagenforschung. Zudem wird die Förderung eines innovationsfreundlichen regulatorischen Umfelds sowie integrativer Therapiekonzepte zur Bekämpfung von Krankheiten und zur Kontrolle von Antibiotikaresistenzen gefordert. Der sechste Punkt des Manifests fordert eine Innovations-Strategie, damit Tierseuchen und neu auftretende Krankheiten bekämpft werden können. Die politischen Vorgaben aus Europa sind eine wichtige Basis, um wirksamere Impfstoffe, schnellere und genauere Diagnosetests und eine breite Palette von innovativen Lösungen für Tiergesundheit und Tierschutz zu entwickeln. 

BFT
Tierimpfstoffe sind von besonderer Bedeutung für die Tiergesundheit 23.04.2019
Purina schreibt Stipendium aus 18.04.2019
Staupe bei Fuchs in Neumünster nachgewiesen 17.04.2019
Nachts laufende Mähroboter stellen Gefahr für Igel dar 15.04.2019
Demo gegen Tiertransporte ins EU-Ausland bei Agrarministerkonferenz in Landau 12.04.2019
Kaninchen fressen bevorzugt endemische Pflanzen 12.04.2019
NABU sucht bundesweit Vogelfreunde für Vogelzählung 12.04.2019
Wildtierverbote für Zirkusse nach Gerichtsurteil aufgehoben 11.04.2019
Tiergestützte Therapien beeinflussen Sozialverhalten von Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma positiv 10.04.2019
Herzwurmbefall bei einem importierten Hund 10.04.2019
Nestlé beteiligt sich an Tierklinik-Kette 10.04.2019
StIKo Vet empfiehlt Impfung gegen das West-Nil-Virus bei Pferden in bestimmten Regionen 09.04.2019
Erste Katze in Österreich mit Thelazia callipaeda infiziert 09.04.2019
Mittelfranken: Staupevirus bei drei Füchsen nachgewiesen 09.04.2019
Trauriger Rekord in 2019: Schon 1100 tote Delfine an französischer Atlantikküste 08.04.2019
Neue Fälle von ASP in China 08.04.2019
3sat-Wirtschaftsmagazin wirft Tierärzten Abzocke der Tierhalter über Arzneimittel vor 05.04.2019
Crashkurs für Landwirte: BTK protestiert gegen Verordnungsentwurf des BMEL 05.04.2019
VIER PFOTEN: Empfehlungen für einen sicheren Alltag mit dem Hund 04.04.2019
Deutlich mehr Besucher in deutschen Zoos 04.04.2019
Leibniz-Institut sucht Teilnehmer für Fledermauszählung in Berlin 03.04.2019
TV-Tipp für Donnerstag: Wissenschaft befasst sich mit den Rechten der Tiere 02.04.2019
Brexit könnte Einfluss auf Zuchtprogramme europäischer Zoos haben 01.04.2019
bpt feiert 100-jähriges Bestehen in Frankfurt 29.03.2019
Auch die letzte deutsche Pelztierfarm stellt Betrieb ein 29.03.2019