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Aktuelles


Tierarzneimittelmarkt stagnierte in 2018

22.05.2019
Im vergangenen Jahr ist der Tierarzneimittelmarkt in Deutschland kaum noch gewachsen, wie der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) mitteilte. Demnach stieg der Umsatz nur leicht um 0,24 Prozent auf 813 Millionen Euro. Dabei zeigten die unterschiedlichen Marktsegmente deutlich unterschiedliche Entwicklungen. Der einzige Sektor, der noch ein Wachstum und hier sogar um sieben Prozent zeigte, war der Sektor der Pharmazeutischen Spezialitäten. Dagegen gab es im Bereich der Biologika, der Antiparasitika und der Antiinfektiva Umsatzrückgänge von 2,3, 3,2 bzw. 5,1 Prozent. Besondere Sorge bereitet Sabine Schüller, Geschäftsführerin des BfT, dabei der Impfstoffmarkt. Die leicht positive Entwicklung des Impfstoffsegments aus dem Vorjahr hat sich nicht fortgesetzt. Vorbeugende Maßnahmen, wie Impfungen, wurden durch die verhaltene Stimmung in der Landwirtschaft nachteilig berührt. „Mit Sorge sehen wir die zurückhaltende Impfbereitschaft der Kleintierhalter. Viele ernste Infektionen werden durch regelmäßige Impfungen, die die Mehrheit der jeweiligen Tierpopulation wie Hunde oder Katzen erfassen, erfolgreich kontrolliert. Dies sollte nicht durch Impflücken gefährdet werden“, appellierte Schüller.

BfT e.V.

Anstieg der Tularämie seit 2014 beobachtet

22.05.2019
Seit 2014 wird nach sporadischen Ausbrüchen der Hasenpest genannten Tularämie in den Jahren zuvor wieder ein deutlicher Anstieg von Krankheitsfällen bei Feldhasen beobachtet. Dies wird auch durch Untersuchungsergebnisse aus dem Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamt Aulendorf - Diagnostikzentrum belegt. Man hat dies zum Anlass genommen, die Entwicklung im baden-württembergischen Regierungsbezirk Tübingen detailliert darzustellen. Dabei wird zunächst darauf verwiesen, dass in Deutschland nur die für den Menschen weniger stark pathogene Unterart Francisella tularensis ssp. holartica vorkommt. Der Erreger ist in der Natur mehr oder weniger stark verbreitet und kann auch unabhängig von Wirtstieren überdauern. Feldhasen versterben nach einer Infektion i.d.R. nach 1 bis 4 Tagen. Im Jahr 2014 wurde im Regierungsbezirk Tübingen bei 17 untersuchten Feldhasen in einem Fall die Tularämie nachgewiesen. Bis zum Jahr 2018 stieg die Zahl der Nachweise auf 10 Fälle bei 35 untersuchten Tieren. Im Regierungsbezirk Tübingen bilden der Bodenseekreis sowie der Landkreis Ravensburg einen Schwerpunkt.

Staatliches Tierärztliches Untersuchungsamt Aulendorf - Diagnostikzentrum

Bundesverwaltungsgericht verkündet im Juni Urteil zum Töten männlicher Küken

22.05.2019
Das Bundesverwaltungsgericht hat ein Urteil über das Verfahren zur Zulässigkeit der Tötung männlicher Eintagsküken für den 13. Juni angekündigt. Das Verfahren basiert auf einer Anweisung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums aus dem Jahr 2013. Damals hatte man die Veterinärämter angewiesen, die Tötung männlicher Eintagsküken zu untersagen. Verschiedene Unternehmen hatten daraufhin gegen diese Entscheidung Klage erhoben und vom Verwaltungsgericht Minden und vom Oberverwaltungsgericht Münster Recht bekommen. Die Gerichte hatten die Tötung als gesetzeskonform eingestuft. Daraufhin ist das Land weiter bis vor das Bundesverwaltungsgericht gezogen, das im Juni seine Entscheidung verkünden will. Nordrhein- Westfalens Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) hat im Vorfeld darauf verwiesen, dass aktuell bereits Alternativen zur Kükentötung zur Verfügung stünden. Sie forderte, dass die Tierquälerei schnellstmöglich gestoppt werde, da die Tötung mit den ethischen Grundsätzen des Tierschutzes nicht vereinbar sei.

inisterium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Interaktives Tool zeigt, wie Tiere und Insekten unsere Umwelt wahrnehmen

21.05.2019
Wie sehen Tiere und Insekten unsere Welt? Diese Frage hat Lensbest, bekannt für den Online-Versand von Brillen und Kontaktlinsen, dazu geführt, ein interaktives Tool für die verschiedenen Perspektiven von Mensch und Tier zu schaffen. Dieses Tool zeigt, wie Tiere im Gegensatz zu uns Menschen die Umwelt wahrnehmen. Die unterschiedlichen visuellen Fähigkeiten führen demnach auch zu unterschiedlichen Wahrnehmungen. Das Tool gibt drei verschiedene Umgebungen vor, die wahlweise aus der Perspektive von Hund, Katze, Biene oder Schnecke gesehen werden können. Somit wird eine mannigfaltige Art und Weise enthüllt, wie die verschiedenen Spezies die Realität über Formen und Farben erfassen. „Die meisten Gattungen unseres Planeten können uns nicht auf die gleiche Weise sehen wie wir sie. Vor dem Hintergrund gefährdeter Biodiversität und des drohenden Aussterbens vieler Tierarten wollen wir Mitgefühl für Tiere und gleichermaßen Insekten sowie Verständnis für deren Beitrag zum Ökosystem erwecken“, kommentiert Janina Schäfer, Content Marketing Manager bei Lensbest. „Wir haben die Verantwortung, Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, wie wir mit den Tieren und Insekten in unserer Umgebung interagieren. Wir hoffen, dass dieses Tool eine große Rolle dabei spielen wird, ein Bewusstsein für die unglaubliche Wahrnehmungsvielfalt der Tiere zu schaffen.“

Lensbest

So positionieren sich die einzelnen EU-Parteien zu Tierversuchen

20.05.2019
Anlässlich der Europawahl am 26. Mai 2019 hat der Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. hinterfragt, wie die einzelnen Parteien sich zum Thema Tierversuche positionieren. So hat sich die Europäische Volkspartei EVP, zu welcher auch die CDU/CSU gehören, dahingehend geäußert, dass die bestehenden Tierversuchsrichtlinien der Europäischen Union nur kleine Veränderungen bedürfen, wie zum Beispiel ein Verzicht auf Tierversuche, sofern die Sicherheit der Gesundheit trotzdem gegeben ist. Genmanipulationen von Tieren seien aber weiterhin unverzichtbar. Die Sozialdemokraten der EU sprechen sich zwar gegen Tierversuche mit Genmanipulationen aus, wollen aber weiterhin schwerst leidvolle Tierversuche nicht ausschließen. Die Abschaffung der Tierversuche sei aber ein langfristiges Ziel der Sozialdemokratischen Partei Europas, während die Europäische Linke sich klar für ein Verbot positioniert, sofern diese mit schweren und voraussichtlich lang anhaltenden Leiden für die Tiere verbunden sind und es keine tierfreie Ersatzmethode gäbe. Die Europäische Grüne Partei EPG (Die Grünen) hingegen stellt klar, dass Tierversuche schnell abgeschafft werden sollten und spricht sich für eine erhebliche Nachbesserung der EU- Tierversuchsrichtlinie aus. Die Partei Mensch, Umwelt, Tierschutz und die ÖDP fordern den völligen Verzicht auf Tierversuche. Eine Übersichtstabelle mit den Positionen der einzelnen Parteien zu Tierversuchen hat der Verein auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Ärzte gegen Tierversuche
Vetion Fokusthema: Tierschutz geht uns alle an
Pferden sind Empfindungen an den Augenfalten ablesbar 20.05.2019
Ceva übernimmt Tiergesundheitssparte der IDT 20.05.2019
Zum Weltbienentag 2019 - Baden-Württemberg intensiviert Maßnahmen zum Schutz der Bienen 20.05.2019
Bundesratsinitiative zu Tiertransporten in Drittländer gestartet 17.05.2019
Bundesregierung legt Verordnung zur Ferkelbetäubung mit Isofluran vor 17.05.2019
Nicht verpassen: die Bayerischen Tierärztetage in Nürnberg 16.05.2019
Tierschutzvolksbegehren in Österreich kann bereits mehr als 10.000 Unterschriften aufweisen 16.05.2019
Hunde beim Grillen immer im Auge behalten 16.05.2019
Hasenpest in Rheinland-Pfalz 15.05.2019
Tierärztin wegen Verstoßes gegen Tierschutzgesetz zu Haftstrafe verurteilt 15.05.2019
Giraffen in Afrika stark gefährdet 13.05.2019
34,4 Millionen Heimtiere lebten 2018 in deutschen Haushalten 10.05.2019
Transportregeln wegen Blauzungenkrankheit werden verschärft 09.05.2019
Equine Influenza in Italien 09.05.2019
Bundesregierung will Isofluran-Narkose bei Ferkelkastration durch Landwirte zulassen 09.05.2019
Rheinland-Pfalz schreibt Tierschutzpreis 2019 aus 07.05.2019
BVL weist auf Risiko durch Permethrin für Katzen hin 06.05.2019
Welpenhändler verurteilt 03.05.2019
Internationale Organisationen fordern umgehende Maßnahmen gegen Antibiotika-Resistenzen 03.05.2019
Tularämie bei Hasen in Niedersachsen nachgewiesen 02.05.2019
Neuer UNO-Bericht geht von massivem Artensterben aus 02.05.2019
BfR und MRI empfehlen weitere Forschungen zu neuartigen Erregern 30.04.2019
Massentierhaltung eines der wichtigsten Themen des Europawahlkampfes 30.04.2019
PETCAMPUS Webinare für TFAs zum Thema Katzen und katzenfreundliche Praxis 29.04.2019
Ärzte gegen Tierversuche ersuchen Unterstützung der EU 29.04.2019