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Aktuelles


Zebrastreifen schützen vor Pferdebremsen

18.01.2019
Vor ein paar Jahren sind sogenannte Zebra-Fliegendecken in Deutschland bei Pferdehaltern der letzte Schrei gewesen. Nun hat eine wissenschaftliche Studie den tatsächlichen Nutzen bei der Abwehr von Pferdebremsen bewiesen. In einem Feldversuch in Ungarn konnten sie zeigen, dass die Attraktivität eines dunkelbraunen menschlichen Körpermodells für Pferdefliegen deutlich abnimmt, wenn es mit weißen Streifen bemalt wird. Das unbemalte braune Menschenmodell war für Bremsen 10 mal attraktiver als das weiß gestreifte braune Modell. Zudem wurde noch ein beigefarbenes Modell ohne Streifen zur Kontrolle eingesetzt. Dieses zog zweimal mehr Bremsen an als das braune gestreifte Modell.

The Royale Society

Salmonellose bei Pferden in US-Quarantäne

18.01.2019
Die US-amerikanische Einreisestelle für Tiere in Miami ist vorübergehend wegen des Verdachts von Salmonellose bei Pferden geschlossen worden. Das teilte die zuständige Behörde APHIS mit. Weitere abklärende Untersuchungen laufen. Zuvor zeigten sechs Quarantäne-Pferde Durchfall, Fieber und Lahmheit. Drei Tiere starben trotz sofortiger Behandlung.

Paulick report

Frei verfügbare Unterrichtsmaterialien für Tiermedizin und Landwirtschaft über das Umweltbundesamt


17.01.2019
Das Umweltbundesamt unterstützt die tiermedizinische und landwirtschaftliche Ausbildung mit frei verfügbaren Lehrmaterialien. So können sich sowohl Lehrende als auch Lernende ab sofort über das vor einem Jahr entstandene Internetportal des Umweltbundesamtes mit Unterrichtsmaterialien, Broschüren und weiterem Lehrmaterial zu Tierarzneimitteln und Umwelt kostenlos versorgen. Die vielfältigen Materialien stehen auf der Internetseite des Umweltbundesamtes zum Download bereit.

Umweltbundesamt

Landwirtschaft für hohe Feinstaubbelastung verantwortlich

17.01.2019
Aus einer bisher unveröffentlichten Studie des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz geht nach einem Bericht der ARD hervor, dass die Landwirtschaft für Tausende Tote durch zu hohe Feinstaubbelastung verantwortlich ist. Die hohe Feinstaubbelastung soll durch den Ausstoß von Ammoniak entstehen. Das aus der Gülle entwichene Ammoniak verbindet sich in der Atmosphäre mit anderen Gasen und es entsteht Feinstaub. Bereits seit Längerem zeigen Messungen, dass in tierdichten Regionen hohe Feinstaubbelastungen vorhanden sind. So sind z.B. im Landkreis Cloppenburg regelmäßig höhere Werte als z.B. in Hannover gemessen worden. Die Forscher des Max-Plank-Instituts gehen davon aus, dass auf Grund der neuen Erkenntnisse in Deutschland rund 120.000 Menschen pro Jahr an den Folgen der Feinstaubbelastung versterben. Dies wären rund doppelt soviele wie bisher angenommen. Die Wissenschaftler aus Mainz machen dabei die Landwirtschaft für fast die Hälfte der Toten verantwortlich. Die neuen Zahlen basieren auf der Auswertung von 40 Studien aus 16 Ländern. "Die Datengrundlage für diese Studie hat enorm zugenommen. Das ist einer der Gründe, dass wir jetzt zu diesen höheren Zahlen kommen", sagt der Leiter der Studie, Professor Jos Lelieveld. Damit sei Feinstaub für etwa ebenso viele vorzeitige Todesfälle verantwortlich wie das Rauchen.

tagesschau.de

Tierwohl: Hessens Agrarstaatssekretärin Tappeser kritisiert Bundesregierung

17.01.2019
Zum Auftakt der traditionellen Amtschefkonferenz im Rahmen der Internationalen Grünen Woche äußerte sich die hessische Agrarstaatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser sehr kritisch gegenüber der Bundesregierung: „Erfolgreich ist die Bundesregierung beim Thema Tierwohl und Tierschutz in der Landwirtschaft nur beim Verzögern. Das Vorgehen bei diesem gesellschaftlich so wichtigen Thema ist einfach nur blamabel.“ Tappeser kritisierte die erneute Verschiebung des freiwilligen Tierwohl-Labels um weitere zwei Jahre. Da bisher lediglich der zeitliche Ablauf bei der Einführung des staatlichen Tierwohllabels festgelegt wurde, der Inhalt jedoch noch diskutiert werden müsse, könne die Unterstützung der Tierhalter nicht frühzeitig in die Wege geleitet werden. „Auch bei fast allen anderen Tierschutzthemen bleibt es nur bei Zurückhaltungen, Ankündigungen oder Absichtserklärungen“, sagte Staatssekretärin Tappeser im Hinblick auf die notwendige Änderung der Tierschutz- Nutztierhaltungsverordnung zur Neuregelung der Sauenhaltung, der Verlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration und die weiterhin zulässige Anbindehaltung von Rindern. „Wenn der Bund die nötige Entwicklung nicht anstößt, dann müssen die Länder selbst aktiv werden. In Hessen haben wir dies getan. Mit dem Runden Tisch Tierwohl wurden freiwillige aber verbindliche Übereinkünfte zwischen allen Beteiligten getroffen, die Tierhalter dazu verpflichten, Schmerzen und Leiden von Nutztieren zu reduzieren. Beratungskonzepte und -angebote unterstützen zum Beispiel beim Verzicht auf das Schnabelkürzen von Legehennen und der Reduktion von Antibiotika in der Behandlung von Eutererkrankungen“, ergänzte die Staatssekretärin. Mit Entscheidungen zur Beendigung der Anbindehaltung und des Tötens männlicher Küken werde Hessen auch zukünftig in Sachen Tierwohl vorangehen. „Ebenfalls werden wir uns in Zukunft stark machen für ein Verbot langer Transporte von Schlachttieren in Drittländer“, so Tappeser abschließend.

Land Hessen
Vetion Fokusthema: Tierschutz geht uns alle an
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