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Aktuelles


West-Nil breitet sich in Europa aus

17.09.2019
Im Zeitraum vom 6. bis 12. September 2019 wurden in der EU insgesamt 42 neue Fälle von Infektionen mit dem West-Nil-Virus (WNV) beim Menschen und 9 bei Pferden registriert. Wie das European Centre for Disease Control and Prevention (ECDC) mitteilt, wurden mit 15 Fällen in Griechenland die meisten Fälle beim Menschen nachgewiesen. In Italien wurden zehn, in Rumänien acht, in Ungarn vier, in Österreich und Zypern jeweils zwei Fälle sowie ein Fall in der Slovakei nachgewiesen. Bei Pferden wurden drei Fälle in Deutschland sowie jeweils zwei Fälle in Österreich und Frankreich festgestellt. In Ungarn und Italien wurde jeweils ein Fall registriert. Insgesamt wurden in der EU in dieser "Saison" bereits 268 Fälle beim Menschen und 26 Fälle des WNV bei Pferden nachgewiesen. Nachdem das Virus vermehrt bei Pferden und Vögeln in Deutschland gefunden worden ist, hatte das Friedrich-Loeffler- Institut (FLI) Pferdehalter in den betroffenen Regionen dazu aufgerufen, ihre Tiere gegen das WNV impfen zu lassen.

ECDC

Pet Ribbon 2019: Spenden für Elisas Traum

17.09.2019
Am 4. Oktober findet jedes Jahr der Welt-Tierschutztag statt. Aus diesem Anlass möchte Pet Ribbon 2019 mit einer Spendenaktion in Österreich die 12jährige Elisa unterstützen, die sich nichts sehnlicher wünscht als einen Assistenzhund. Das Mädchen ist auf Grund ihrer Herzerkrankung dauerhaft auf eine Begleitperson angewiesen, da sie oft die Orientierung verliert. Ein Assistenzhund könnte Elisa in ihrem Alltag unterstützen und ihr zu mehr Selbstständigkeit und größerer Mobilität verhelfen. Für jede verkaufte Whiskas- und Pedigree-Packung im Aktionszeitraum zwischen Mitte September und Mitte Oktober 2019 spendet Pet Ribbon jeweils einen Cent, um den Wunsch des Mädchens wahr werden zu lassen. Die Aktion wurde 2013 ins Leben gerufen, um Kinderträume zu verwirklichen. Auf diesem Weg konnten durch verschiedene Spendenaktionen bereits 41 Projekte umgesetzt werden.

Pet Ribbon

Liste zur Übertragung von Leistungen an TFA

16.09.2019
Die Arbeitsgemeinschaft zur Anerkennung von Fort- und Weiterbildungen für TFA hat eine erste Liste erstellt, welche tierärztlichen Leistungen an die TFA delegiert werden können. Im Gegensatz zu den Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten war bisher ungeklärt, welche Leistungen an die Tiermedizinischen Fachangestellten (TFA) übertragen werden können. Die AG setzt sich zusammen aus Vertretern des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) und des Verbands medizinischer Fachberufe e.V. (VMF), die eine erste Liste erarbeitet haben, die jetzt in den Gremien weiterbearbeitet werden soll. "Diese Liste wird nicht abschließend sein und bedarf der regelmäßigen Überprüfung und Ergänzung", erklärte Silke Agus, Referatsleiterin TFA im VMF. "Aber sie ist ein wichtiger Schritt, die Zukunft des Berufs TFA attraktiv zu gestalten und die Flucht aus dem Beruf zu bremsen. Eine stetige Fortbildung der TFA ist dafür unerlässlich. Gleichzeitig sind wir uns einig, dass es nicht um eine Substitution von Leistungen geht. Die Verantwortung und die Einschätzung, welche Kompetenzen die oder der TFA eigenständig umsetzen kann, liegt beim delegierenden Tierarzt."

VMF

Weitere ungeklärte Fälle bei Hunden in Norwegen

16.09.2019
In Norwegen wurden weitere Fälle der ungeklärten Erkrankung bei Hunden nachgewiesen, die mittlerweile landesweit aufgetreten ist. Die Mehrzahl der berichteten Fälle sind im Raum um die Hauptstadt Oslo aufgetreten. Die Behörden suchen weiterhin nach der Ursache für die Erkrankung. Interessant ist, dass in Haltungen, in denen mehrere Hunde leben, meistens nur ein Tier erkrankt. Dies spricht dafür, dass ein möglicher Erreger zwischen Hunden nicht leicht übertragbar ist. Als mögliche Erreger werden aktuell die Bakterien Providencia alcalifaciens und Clostridium perfringens diskutiert. Beide Erreger wurden bei betroffenen Bakterien nachgewiesen. Bezüglich der Clostridien untersuchen die Behörden aktuell, inwieweit diese auch bei gesunden Hunden verbreitet sind. Auch wenn die Untersuchungen hierzu noch nicht abgeschlossen sind, scheint es so, als ob der Erreger auch bei gesunden Hunden natürlicherweise vorkommen kann. Bezüglich der gefundenen Providencia- Bakterien wird aktuell untersucht, ob diese alle zu einem Stamm des Bakteriums gehören. Zudem untersuchen die Behörden weiterhin, ob noch andere Ursachen für die Erkrankung in Frage kommen. Unterdessen wurde darüber berichtet, dass im schleswig-holsteinischen Bad Oldesloe u.a. ebenfalls ein Erreger der Gattung Providencia bei einem verendeten Hund nachgewiesen wurde. In der Praxis sollen in den letzten Tagen vermehrt Hunde mit ähnlichen Symptomen wie die betroffenen Tiere in Norwegen behandelt worden sein. Allerdings wird auch darauf verwiesen, dass der verendete Hund, bei dem der Keim nachgewiesen wurde, zudem an einer "Darmverdrehung" litt und keinen Kontakt nach Norwegen hatte. Eine Tierarztpraxis in Bad Oldesloe dagegen widerspricht Medienberichten, dass in der Praxis Fälle der Erkrankung nachgewiesen wurden.

Prromedmail
Dresdener Neueste Nachrichten

Antibiotikaforschung weltweit rückläufig

12.09.2019
Recherchen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) ergaben, dass die Erforschung neuer Antibiotika rückläufig ist, obwohl die Zahl resistenter Keime weiter ansteigt. Erst im Jahr 2016 hatte der Internationale Pharmaverband (IFPMA) eine "Industrie-Allianz" (AMR Industry Alliance) für den Kampf gegen Resistenzen gegründet. Darin versicherten rund 100 Unternehmen, in die Forschung und Entwicklung neuer antibakterieller Wirkstoffe zu investieren. Nun ziehen sich jedoch immer mehr Pharmakonzerne aus dieser Vereinbarung zurück. So auch der weltweit größte Gesundheitskonzern, die Firma Johnson & Johnson. Zuvor hatten schon die Unternehmen Novartis und Sanofi sowie AstraZeneca die Antibiotikaforschung eingestellt. Knapp die Hälfte der Firmen, die die Erklärung 2016 unterzeichnet und damals an Antibiotika geforscht haben, sind inzwischen nicht mehr in diesem Bereich tätig, so der NDR. Zudem sind 20 von ehemals 50 kleinen und mittelständischen Unternehmen mittlerweile insolvent oder haben sich aus der Forschung zurückgezogen. Am heutigen Donnerstag, 12. September 2019, strahlt die ARD um 21.45 Uhr im Magazin "Panorama" den Beitrag "Das Ende der Antibiotika?" dazu aus.

Tagesschau
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