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Aktuelles


RHDV-2 erstmals auf Jersey

17.07.2019
Erstmals ist auch auf der britischen Kanalinsel Jersey das Virus der Rabbit Hemorrhagic Disease vom Typ 2 (RHDV-2) nachgewiesen worden. Die Erkrankung ist hoch ansteckend für Haus- und Wildkaninchen. Das Virus wird durch direkten Kontakt, aber auch durch Vögel, Fliegen und andere Insekten übertragen. Zudem kann auch der Mensch das Virus als Vektor weiterverbreiten. Kaninchen können gegen die Viruserkrankung geimpft werden, jedoch ist die herkömmliche Impfung gegen die "klassische" RHD unwirksam gegen die RHDV-2 Variante.

itv
Vetion Fokusthema: Heimtierhaltung

Klöckner gegen Tiertransporte bei hohen Temperaturen

15.07.2019
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner lehnt Tiertransporte bei zu hohen Außentemperaturen grundsätzlich ab. Dieses Problem ist ein Thema auf der am Montag stattfindenden Tagung des europäischen Agrarrates in Brüssel. Dazu Julia Klöckner: „Tiertransporte im Hochsommer bei über 30 Grad sind rechtlich untersagt. Und das völlig zurecht! Es darf dann keine Genehmigung geben – die Bundesländer sind für die Genehmigungen und Ablehnungen zuständig, auch für die Einhaltung der Bestimmungen. Doch leider, das zeigt eine Überprüfung meines Ministeriums, gab es in den Sommermonaten 2017 und 2018 auch in Deutschland Abfertigungen bei zu hohen Temperaturen." Klöckner verwies darauf, dass man mit den betroffenen Ländern dazu im Austausch sei und erwarte, dass die Vorgaben der EU- Tierschutztransportverordnung einheitlich und konsequent durchgesetzt werden. Klöckner will Verstöße wie in den vergangenen Jahren nicht mehr dulden. Die Auswertung der genehmigten Transporte aus Deutschland über die bulgarisch- türkische Grenze im Juli/August 2017 und 2018 sowie die Auswertung in Bezug auf die Temperaturen im Bestimmungsland haben ergeben: von den insgesamt 210 Transporten waren 26 bei Temperaturen von 30 Grad Celsius oder darunter durchgeführt worden, 184 bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius. Bei 35 der Transporte lag die maximale Temperatur am Tag der Abfertigung durch die lokale Behörde unter 30 Grad Celsius.

BMEL

Haptische Weste für Hunde ermöglicht Kommandos per Vibration

12.07.2019
Einem Forscherteam der israelischen Ben-Gurion-Universität ist es gelungen, zur Unterstützung beeinträchtigter Hundebesitzer eine haptische Weste für ihre Vierbeiner zu entwickeln, die per Fernsteuerung Kommandos geben kann. „Es hat sich gezeigt, dass Hunde auf vibrotaktile Reize genauso reagieren können wie auf vokale Kommandos, wenn nicht sogar besser", sagt Amir Shapiro, Direktor des Robotiklabors der israelischen Hochschule. Zunächst muss der Hund aber entsprechend trainiert werden, damit das Tier die unterschiedlichen Vibrationen zuordnen und dann die Kommandos verlässlich ausführen kann. Berührungen werden durch vier kleine vibrierende Motoren simuliert. So können einfache Befehle wie "Sitz", "Zu mir", "Drehung" und "Rückwärts Gehen" befolgt werden. Die haptische Weste wäre besonders für körperlich beeinträchtigte Menschen von großem Vorteil, aber auch für Rettungshunde und taube Hunde wäre die neue Technologie von enormem Nutzen. Zudem könnte ein automatisches Belohnungssystem in die Weste integriert werden. „Wir kommen damit einer teilweise oder auch vollständig automatisierten Dressur näher", erklärt der Direktor abschließend. Das Forschungsteam wird die haptische Weste künftig bei verschiedenen Rassen testen, sowie bei Hunden in unterschiedlichem Alter und in verschiedenen Phasen der Dressur.

Ben-Gurion-Universität
Vetion Fokusthema: Hundehaltung in der heutigen Gesellschaft

Chemikalien an Insekten statt an Wirbeltieren testen

11.07.2019
An der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) wird an einem Ersatzverfahren zur Testung von Chemikalien an Insekten statt an Nagetieren gearbeitet. Hintergrund ist, dass die Zahl neurologischer Erkrankungen bei Kindern in den vergangenen Jahren zugenommen hat und epidemiologische Daten nahe legen, dass Faktoren des Lebensstils sowie in unserem Umfeld eingesetzte Chemikalien dazu beitragen. Allerdings ist die Anzahl untersuchter Chemikalien, die einen Einfluss auf die Entwicklung bei Kindern haben könnten, verschwindend gering, die erforderlichen Testverfahren sehr aufwendig und sie erfordern eine hohe Anzahl von Tierversuchen. Am Institut für Physiologie und Zellbiologie der TiHo wird aktuell ein neues Verfahren entwickelt, bei dem die entsprechenden Tests an Heuschreckenembryos durchgeführt werden. An ihnen kann getestet werden, wohin Ausrichtungsproteine wie Semaphorin die Fortsätze der Nervenzellen (Axone) steuern. Die Signalstoffe erzeugen einen Konzentrationsgradienten, an dem sich die Axone orientieren. Bei der Heuschrecke funktioniert dies sehr ähnlich wie beim Menschen. Bis das Heuschreckenverfahren eingesetzt werden kann, dürften allerdings noch einige Jahre vergehen, da das Verfahren zunächst aufwendig standardisiert werden muss. Danach könnte es genutzt werden, um zu bestimmen, ob die Hirnrinde unter Einfluss der Testchemikalien bei Säugern korrekt verschaltet wird. Zusätzlich könnte diese Methode als Ersatz und Ergänzung verwendet werden, um pharmakologische Wirkstoffe zu screenen, die das Wachstum neuronaler Verbindungen fördern und so helfen, das Nervensystem nach Verletzungen zu regenerieren.

TiHo Hannover

Jetzt unbedingt an den Flohschutz bei Hund und Katze denken

11.07.2019
In den Sommermonaten haben auch Flöhe Hochsaison. Besonders Hunde und Katzen müssen jetzt vor den Blutsaugern geschützt werden. Der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) empfiehlt einen ganzjährigen Flohschutz, um den Tieren die unangenehmen Folgen eines Flohbefalls zu ersparen. Flohbisse gehen mit häufig starkem Juckreiz einher, der tagelang anhalten und zu einer Bildung von Quaddeln, Bläschen und Knötchen führen kann. Nur wenige Flöhe im Fell des Vierbeiners reichen aus, um zudem eine Flohspeichel- Allergie-Dermatitis (FAD) auszulösen. Weiterhin können Flöhe den Gurkenkernbandwurm (Dipylidium caninum) oder den Erreger der Katzenkratzkrankheit (Bartonella henselae) übertragen. Für den Flohschutz sind zahlreiche Tierarzneimittel zugelassen. Zu beachten ist jedoch, dass die Anwendungshinweise genau befolgt werden: Katzen vertragen bestimmte Wirkstoffe, die in Flohmitteln für Hunde enthalten sind, nicht. Unsachgemäße Anwendungen können zu schweren Vergiftungserscheinungen führen, die schlimmstenfalls tödlich enden. Der BfT rät, dass sich Tierhalter vom Tierarzt beraten lassen.

Bundesverband für Tiergesundheit e.V.
Vetion Fokusthema: Flöhe & Zecken bei Hund & Katze
Neue Antibiotikaklasse ohne Resistenzbildung 10.07.2019
2018 weniger Versuchstiere in der Schweiz eingesetzt 10.07.2019
Wissenschaftliche Untersuchung von Angst und Ekel gegenüber Tieren 08.07.2019
Tierhalter lassen sich die Gesundheit ihrer Tiere einiges kosten 08.07.2019
VIER PFOTEN Deutschland feiert Jubiläum mit Eröffnung einer Repräsentanz in Berlin 05.07.2019
Singen ist Tagungsort der VII. Internationalen Konferenz horses 4 humans im Oktober 05.07.2019
Forschung zur Braunen Hundezecke - Bevölkerung um Mithilfe gebeten 05.07.2019
Schleswig-Holstein startet Monitoring auf Usutu- und West-Nil-Virus 03.07.2019
ZZF gibt Tipps zur Pflege von Zierfischen im Sommer 02.07.2019
Internationaler Tag gegen Tiertransporte 01.07.2019
Tierschutzvereine melden immer mehr Haltungsprobleme 01.07.2019
In der Schweiz ist Initiave gegen Tierverbote am Bundesrat gescheitert 01.07.2019
Bundesrat gewährt finanzielle Unterstützung für Ziegen- und Schafhalter 01.07.2019
Erfolgreiche Wiederansiedlung von Wildkatzen in Sachsen 01.07.2019
Tierschutzbeauftragte fordern zur Unterlassung von längeren Tiertransporten bei hohen Temperaturen auf 28.06.2019
Bei der Einfuhr von Hunden aus Urlaubsländern Vorschriften beachten 28.06.2019
Medikamente müssen vor Hitze geschützt werden 27.06.2019
Bonner Konvention feiert 40-jährigen Geburtstag 25.06.2019
Hessen veröffentlicht Handlungsempfehlungen bei ASP-Ausbruch 24.06.2019
Leipziger Zoodirektor wird neuer Präsident des Verbands der zoologischen Gärten 24.06.2019
Katzenfuchs auf Korsika entdeckt 21.06.2019
Zoos sammeln Daten gegen Artensterben 21.06.2019
bpt erfreut über Evaluierungsbericht 19.06.2019
Erfrischung gefällig? ZZF gibt Hundehaltern Tipps für den Sommer 19.06.2019
Wildbienen und Hummeln droht Gefahr durch die Varroa-Milbe 18.06.2019