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Katzen-Senioren am Weltkatzentag im Fokus

Katzen sind mit Abstand die beliebtesten Haustiere der Menschen in Deutschland. In den Haushalten wurden im vergangenen Jahr annähernd 16 Millionen Samtpfoten gehalten.

Zum Weltkatzentag am 8. August rückt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) die Katzensenioren in den Fokus. Denn auch Katzen werden, genau wie wir Menschen, immer älter – in erster Linie dank der medizinischen Versorgung. Ab einem Alter von etwa sieben Jahren zählen die Vierbeiner bereits zu den Senioren.

„Wie beim Menschen lässt im Alter bei Katzen die Vitalität nach. Doch mit ein paar Anpassungen im Alltag können Haltende viel für das Wohlbefinden ihrer betagten Tiere tun“, erklärt Selina Schlierenkamp, ZZF-Fachreferentin für Heimtiere. Wichtig sei, die Lebensumgebung, die Ernährung und die Pflege der Katze an ihr Alter anzupassen, so die Heimtierexpertin. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen helfen zudem, Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Denn mit dem Alter treten bei den Katzen häufiger Arthrose, Nierenschwäche oder Diabetes auf, aber auch Entzündungen im Maul kommen bei felinen Rentnern häufiger vor.

Ab etwa sieben Jahren benötigen die meisten Katzen ein leicht verdauliches, kalorienärmeres Futter. Ab einem Alter von ca. 12 Jahren kann der Bedarf an Nährstoffen aber auch wieder steigen, da ihre Verdauungsorgane die Nahrung nämlich schlechter verwerten können. Das haben Studien gezeigt. Wer eine ältere Katze hält, sollte deshalb das Gewicht des Tieres immer im Blick behalten und die Fütterung entsprechend anpassen.

Intensive Einblicke in das Thema Ernährung von älteren Hunden und Katzen erhalten bei den Dahlemer Diätetikseminaren auf Myvetlearn.de. In dem Online-Seminar „Die optimale Ernährung von „Senioren“: Was ist bei der Fütterung von alten Hunden und Katzen zu beachten“ wird praxisnah erläutert, wie die Fütterung bei alten Hunden und Katzen angepasst werden sollte, um auf diese altersbedingten Veränderungen optimal zu reagieren.

ZZF

Weltkatzentag: Wohlergehen von Katzen im Fokus

Am 8. August wird alljährlich der Weltkatzentag gefeiert. An diesem Aktionstag steht das, zumindest in Deutschland beliebteste, Haustier im Fokus. Hierzulande leben rund 15,2 Mio. Katzen als Haustiere, mehr als in allen anderen westeuropäischen Ländern. Nicht zuletzt seit der Corona-Pandemie haben sich viele Menschen in Deutschland einen Stubentiger zugelegt, was einerseits den starken Zuwachs erklärt, wie Dr. Frauke Rödler von der Abteilung Innere Medizin an der Klinik für Kleintiere der Universität Leipzig erklärt. Neben einem beruhigenden Effekt haben die Samtpfoten auch einen positiven Einfluss auf das menschliche Wohlbefinden und die Gesundheit, ergänzt ihre Kollegin Dr. Katja Kalenyak. „Beispielsweise scheinen Katzenbesitzer:innen ein niedrigeres Level seelischer Erkrankungen zu haben als Menschen ohne Haustier. Durch ihre Anwesenheit sinkt unser Stresslevel, dadurch unser Blutdruck und damit zum Beispiel das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen“, erklärt Kalenyak.

Rödler weist aber auch auf die zahlreichen Gefahren für die Katze hin: „Gerade im Sommer sind offene oder angekippte Fenster und ungesicherte Balkone für Wohnungstiger eine große Gefahr. Beim Versuch aus einem angekippten Fenster heraus zu klettern, klemmen sich die Tiere ein. Wenn sie nicht schnell befreit werden, drohen Lähmungen und Organschäden“. Zudem können Stürze aus offenen Fenstern oder von ungesicherten Balkonen zu Knochenbrüchen und inneren Verletzungen führen. „Deshalb sollten Katzenhalter:innen unbedingt darauf achten, dass die Umgebung für ihre Tiere abgesichert ist“, betont die Tierärztin.

Da Katzen wie Menschen immer älter werden, nehme auch bei ihnen die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen zu, so Kalenyak. So können chronische Nierenerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktionen, Bluthochdruck oder Diabetes mellitus frühzeitig erkannt und behandelt werden. Da Vorsorgeuntersuchungen bei den Samtpfoten eine immer wichtigere Rolle spielen, bietet Laboklin, das Labor für klinische Diagnostik, in der Aktionswoche vom 8.-15. August 12023 ein spezielles Vorsorgeprofil für die Katze zum stark vergünstigen Preis an. Tierärzt:innen können sich auf der Internetseite des Labors den entsprechenden Aktionsflyer zum Auslegen in der Praxis herunterladen.

Die Vetmeduni Wien gibt auf ihrer Internetseite zudem einen Überblick, wie ein Notfall von den Halter:innen erkannt und Erste Hilfe geleistet werden kann.

Um die Behandlung von verunfallten oder plötzlich erkrankten Katzen geht es unter anderem auch in den beiden Online-Seminarreihen „Sicher durch den Notdienst“, die Tierärzt:innen auf Myvetlearn.de zur Verfügung stehen.

Uni Leipzig

Laboklin

Vetmeduni Wien

Online-Seminarreihe Notdienst 1-4

Online-Seminarreihe Notdienst 5-10