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Forschungs- und Tierschutzpreise im Überblick

Einleitung

In Deutschland wird viel Forschung im Bereich Veterinärmedizin, Tiergesundheit und Tierwohl betrieben. Außerdem engagieren sich das Land und seine Bürger stark für den Tierschutz.

In diesem Fokusthema haben wir eine Übersicht über dotierte Forschungspreise für wissenschaftliche Arbeiten sowie über dotierte Tierschutz-Preise inkl. des jeweiligen Bewerbungsschlusses zusammengestellt.

Forschungspreise und –förderungen

Tierschutzpreise

Aktuelle Meldungen

30.09.2020: Bayerischer Tierwohl-Preis 2020 verliehen

In Bayern sind drei landwirtschaftliche Betriebe mit dem Tierwohl-Preis 2020 ausgezeichnet worden. Sie erhielten den Preis für ihre stimmigen Konzepte zur Verbesserung des Tierwohls in ihren Ställen. Die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber sagte anlässlich der Preisverleihung: „Wir wollen den Landwirt dabei unterstützten, in seinem Betrieb mehr Tierwohl zu ermöglichen und trotzdem wirtschaftlich zu bleiben. Wir müssen aber auch die Verbraucher in die Pflicht nehmen: Fleisch muss erschwinglich bleiben, aber wir sollten es bewusster genießen, was unsere Landwirtschaft an hervorragenden Produkten herstellt." Der erste Preis in Höhe von 5.000 Euro geht in diesem Jahr an den Rindermastbetrieb Pöschl aus Zandt (Lkr. Cham).
Der 2. Preis in Höhe von 3.000 Euro wird dem Ferkelerzeugerbetrieb Loidl aus Sankt Wolfgang (Lkr. Erding) verliehen, der mit 2.000 Euro dotierte 3. Preis geht an den Milchviehbetrieb Schillinger aus Schmidstadt (Lkr. Altötting). „Die Preisträger haben sich intensiv mit dem Tierwohl und den Möglichkeiten der Ausgestaltung ihrer Tierhaltung auseinandergesetzt. Die gelungenen Beispiele zeigen, wie man mit Ideen und Kreativität die Lebensqualität der Nutztiere nachhaltig verbessern kann.“ Eine Jury hatte die drei Siegerbetriebe aus insgesamt 20 eingegangenen Bewerbern ausgewählt. Mit dem Tierwohl-Preis werden seit 2014 jährlich Projekte ausgezeichnet, die bereits erfolgreich in die Praxis umgesetzt sind.

03.08.2020: Konstanzer Biologen mit Ursula M. Händel-Tierschutzpreis ausgezeichnet

Der Ursula M. Händel-Tierschutzpreis 2020 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist an zwei Biologen der Universität Konstanz vergeben worden. Die beiden Professoren Dr. Marcel Leist und Dr. Thomas Hartung sind mit dem Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Innerhalb der letzten zehn Jahren geht die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal an Forschende der Universität Konstanz. Mit dem Preis werden Arbeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewürdigt, die sich vorbildlich und nachhaltig darum bemühen, den Tierschutz in der Forschung zu verbessern, insbesondere durch die Entwicklung von Verfahren, die zur Reduzierung, Verfeinerung und zum Ersatz von Tierversuchen
beitragen (3R-Prinzip). Die diesjährigen Preisträger nutzen unter anderem künstliche Intelligenz, um Rückschlüsse auf die Toxizität von noch unerforschten Substanzen zu ziehen oder um auf Grundlage der in toxikologischen Datenbanken hinterlegten Informationen automatisierte Vorhersagen zu treffen. Beide Ansätze tragen dazu bei, Tierversuche zu vermeiden oder deutlich zu reduzieren. Die Preisverleihung wird im Rahmen einer offiziellen Zeremonie stattfinden, die für den 1. Oktober 2020 am 3R-Zentrum in Gießen (ICAR3R) vorgesehen ist und virtuelle mit Präsenzanteilen kombinieren wird. Im Vorfeld der Preisverleihung wird außerdem ein 3R-Symposium stattfinden. Das Preisgeld beträgt 80.000 Euro.

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