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Forschungs- und Tierschutzpreise im Überblick

Einleitung

In Deutschland wird viel Forschung im Bereich Veterinärmedizin, Tiergesundheit und Tierwohl betrieben. Außerdem engagieren sich das Land und seine Bürger stark für den Tierschutz.

In diesem Fokusthema haben wir eine Übersicht über dotierte Forschungspreise für wissenschaftliche Arbeiten sowie über dotierte Tierschutz-Preise inkl. des jeweiligen Bewerbungsschlusses zusammengestellt.

Forschungspreise und –förderungen

Tierschutzpreise

Aktuelle Meldungen

23.06.2020: BVDzero Case Awards 2020: Gewinner ausgezeichnet

Auch in diesem Jahr hat Boehringer Ingelheim wieder zehn Forschungsarbeiten zur Bovinen Virusdiarrhoe (BVD) mit den BVDzero Case Awards ausgezeichnet. Ein unabhängiges Expertengremium hat sich für die zehn aussagekräftigsten Fälle im Rahmen eines Online-Meetings entschieden. Auch die Preisverleihung fand virtuell statt. Mit der im Zweijahresrhythmus stattfindenden Auszeichnung engagiert sich Boehringer Ingelheim dafür, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Nutztieren zu verbessern. „Die Bovine Virusdiarrhoe (BVD) ist eine der weltweit am weitesten verbreiteten Krankheiten bei Rindern und
führt in der Rinderhaltung zu großem gesundheitlichen und wirtschaftlichen Schaden. Wir haben uns dem Kampf gegen BVDV verschrieben und unterstützen Tierärzte und Landwirte mit neuartigen präventiven Gesundheitslösungen“, so Steve Williams, Leiter des Bereichs Global Strategic Marketing für Wiederkäuer in der Boehringer Ingelheim Tiergesundheit. Insgesamt wurde ein Gesamtpreisgeld von 15.000 € vergeben. Die Autoren der relevantesten fünf Fälle konnten ihre Einreichungen im Rahmen der Online-Pressekonferenz vorstellen. Prof. Volker Moennig, Leiter des BVDzero-Komitees, verlieh die Preise an die Gewinner.

17.06.2020: Bpt und BfT zeichnen journalistische Berichterstattung aus

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) und Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) schreiben zum ersten Mal den „Medienpreis Tiergesundheit“ aus. Gefördert werden soll mit dem Preis, der ab sofort jährlich vergeben wird, qualitativ hochwertige und unabhängige journalistische Berichterstattung über präventive Maßnahmen und den Schutz vor Infektionen von Haus- und Hobbytieren. Der „Medienpreis Tiergesundheit“ wird an drei PreisträgerInnen vergeben, die von einer Jury aus TiermedizinerInnen und VertreterInnen des Bundesverbandes für Tiergesundheit e.V. und des Bundesverbandes
Praktizierender Tierärzte sowie zwei JournalistInnen (Publikums- und Fachpresse) ausgewählt werden. Teilnahmevoraussetzung ist ein zwischen 01.10.2019 und 31.08.2020 veröffentlichter, journalistischer Beitrag in den Bereichen Film/TV/Print/Hörfunk oder Internet. Eingereichte Beiträge können die verschiedensten Gebiete von der Forschung bis hin zur Praxis sowie die gesetzlichen Vorgaben oder das gesellschaftspolitische Umfeld zum Inhalt haben. Die Bewerbungsfrist endet am 1. September 2020. Die Preisträger werden im Rahmen der 29. bpt-INTENSIV Kleintier Fortbildung im Frühjahr 2021 ausgezeichnet.

10.06.2020: MSD Tiergesundheit schreibt Preis der Tiergesundheit 2020 aus

Der im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Preis der Tiergesundheit soll auch in 2020 Landwirtinnen und Landwirte auszeichnen, die besondere Konzepten zur Verbesserung der Tiergesundheit entwickelt haben. In den Kategorien Rindermast, Eutergesundheit und Saugferkelmanagement können sich Betriebe bewerben, die mit ihren innovativen Ideen und Konzepten das Tierwohl von Rindern und Ferkeln verbessern wollen. In jeder Kategorie werden
jeweils drei Betriebe mit einem zweckgebundenen Preisgeld ausgezeichnet. Die Bewerbungen können zwischen 1. Juni und 30. September 2020 eingereicht werden. Auf die ersten 25 BewerberInnen jeder Kategorie wartet zudem ein kleines Dankeschön. Jeweils 6 Expertinnen und Experten aus Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen sowie von Verbänden aus dem veterinärmedizinischen und landwirtschaftlichem Bereich bilden die Jury in jeder Kategorie.

Corona-Auswirkungen auf die Tierarztpraxis

Die Corona-Pandemie hat Deutschland noch fest im Griff: Merken Sie in der Tierarztpraxis bereits die Auswirkungen der Pandemie?