Kardiogen bedingtes Lungenödem

mit freundlicher Unterstützung von Intervet Deutschland GmbH

Das Wasser muss raus

Ein Lungenödem kann je nach Ausprägung eine akut lebensbedrohende Situation darstellen, da sich Flüssigkeit in der Lunge befindet, die Atmung und Gasaustausch behindert. Die Folgen sind Atemnot und Hypoxie und evtl. sogar Kollaps, Atemstillstand und Tod. Das Tier muss entsprechend sofort behandelt werden. Ziel ist es, umgehend die Flüssigkeit aus der Lunge zu entfernen und die Sauerstoffversorgung sicher zu stellen (Details siehe Kapitel Therapie).

Beim kardial bedingten Lungenödem (Details siehe Kapitel Lungenödem) ist die Gabe eines potenten Schleifendiuretikums (High-Ceiling-Diuretikum)wie Furosemid in Form von Dimazon® die Behandlung der Wahl.Abhängig von der Applikationsart tritt die Wirkung von Dimazon®bei intravenöser Gabe praktisch sofort, bei oraler Gabe innerhalb einer Stunde ein (Details siehe Kapitel Therapie).

Durch die starke initiale Zunahme der Ausscheidung von Natrium unter Furosemid kommt es jedoch zu einem schnell einsetzen Rebound-Phänomen, wodurch das Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) aktiviert wird.

Daher sollte die Entwässerung mit Furosemid stets zusammen mit der Gabe eines ACE-Hemmers wie z. B. Vasotop®P kombiniert werden, insbesondere dann, wenn das Lungenödem kardial bedingt ist und auf eine Herzinsuffizienz mit entsprechender Grunderkrankung zurückzuführen ist. Denn durch die Herzinsuffizienz wird ebenfalls das RAAS aktiviert (Details siehe Fokusthema Herzerkrankungen beim Hund), was bei chronischer Aktivierung wesentlich zu einem progressiven Verlauf beiträgt.

Mehr über das kardial bedingte Lungenödem, seine Ursachen und mögliche lebensrettende Maßnahmen sowie langfristige Behandlungsmöglichkeiten erfahren Sie in diesem Fokusthema.

Lungenödem >>>

Kardiogenes Lungenödem*als Folge einer Herzinsuffizienz >>>

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.