16. AMG-Novelle

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07.07.2015: Schmidt: Kein Verbot aber strenge Regelungen für Reserveantibiotika in der Tiermedizin

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CDU) hat anstelle eines Verbots strenge Regelungen für den Einsatz sogenannter Reserveantibiotika in der Veterinärmedizin angekündigt. Sein Ministerium werde dazu in den nächsten Monaten ein entsprechendes Eckpunktepapier vorlegen, das einem „umsichtigen Einsatz“ dieser Wirkstoffe und Antibiotika allgemein zum Ziel hat. Schmidt verwies in diesem Zusammenhang auf die 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes, die eine Ermächtigung zur Beschränkung des Einsatzes von Reserveantibiotika beinhaltet. Auch die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Gitta Connemann, lehnt ein Verbot
von Reserveantibiotika in der Nutztierhaltung als nicht zielführend ab. Aus Gründen der Tiergesundheit müssten diese weiterhin bei Bedarf zur Verfügung stehen, so dass auch Tiere jederzeit die notwendige arzneiliche Versorgung erhalten. Außerdem sagte Connemann: "Wir stehen vor immensen Herausforderungen, die nur mit einem ganzheitlichen Ansatz von Human- und Tiermedizin, Umwelt und Bildung und Forschung gelöst werden können." Das Problem sei komplex, daher seien auch vielschichtige Gegenmaßnahmen in der Veterinär- sowie Humanmedizin notwendig, wie topagrar unter Berufung auf AgE berichtet.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.