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02.03.2018: Einflüsse selektiver Zucht auf das Gehirn durch MRT erkennbar

Die Domestizierung und gezielte Zucht von Haushunden hat ihre Kopfform verschiedentlich verändert. Umbildungen führen bei einigen Rassen u.a. zu verengten Atemwegen. Wie sie sich aber auf das Gehirn auswirken, haben nun Veterinärmediziner der Universität Leipzig gemeinsam mit einem internationalen Team mit Hilfe von magnetresonanztomographischen Aufnahmen (MRT) untersucht. Ein "digitaler Gehirnatlas" ermöglicht es, verschiedene Areale im Gehirn der Hunde zu vermessen und Lage, Form und Größe des Gehirns von Hunderassen vergleichend zu untersuchen. Insgesamt 64 Tiere unterschiedlicher Rassen haben die Forscher analysiert. Sie fanden u.a. heraus, dass die Varianz der Größenverhältnisse in einer gemischtrassigen Hundepopulation um mehr als das zehnfache größer ist als nach einer reinrassigen Züchtung. "Unsere Methode hat das
Potenzial, wesentliche Fragen über die Einflüsse selektiver Zucht auf das Gehirn verschiedener Rassen nachvollziehbar zu beantworten und liefert darüber hinaus zukünftig auch die Möglichkeit, funktionelle Fragestellungen zum Verhalten reproduzierbar zu gestalten", prognostiziert Dr. Björn Nitzsche vom Veterinär-Anatomischen Institut. "Trotz Gemeinsamkeiten bei wichtigen neurofunktionellen und -anatomischen Eigenschaften von Mensch und Hund wissen wir vergleichsweise nur sehr wenig über die Größe, Variabilität und Funktion des Gehirns unserer Hunderassen", erläutert Prof. Dr. Johannes Seeger vom Veterinär-Anatomischen Institut. "Wir möchten mit unseren Forschungen dazu beitragen, die Konsequenzen der Jahrtausende alten selektiven Hundezucht objektiv und reproduzierbar zu untersuchen", erläutert der Leiter der Neurologie der Kleintierklinik der Universität Leipzig, Dr. Thomas Flegel.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.