Aktuelle Meldungen

10.09.2019: ASP bei Hausschweinen auf den Philippinen

Auf den Philippinen ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals bei Hausschweinen aufgetreten. Nachdem das Virus bei Zuchttieren auf einem Betrieb in der Nähe der Hauptstadt Manila bestätigt worden war, wurden alle Schweine innerhalb eines Radius von 1km um den Betrieb notgeschlachtet. Es mussten mehr als 7.000 Tiere getötet werden. Damit
soll ein weiteres Ausbreiten des Virus verhindert werden. Außerdem wurde eine Task Force eingerichtet, die auch Polizei und Militär einschließt. Inzwischen gibt es drei weitere Verdachtsfälle, u.a. in den Provinzen Rizal und Bulacan. Von einer Epidemie zu sprechen, sei jedoch zu früh, erklärte der Landwirtschaftsminister William Dar.

05.09.2019: China: Mehr als 160 Mio. Schweine bereits Opfer der ASP

China als mit Abstand weltweit größter Produzent und Verbraucher von Schweinefleisch hat im August mitgeteilt, dass der Schweinebestand des Landes im Juli wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) etwa um ein Drittel geringer war als im Vorjahresmonat. Wie Agrarheute berichtet, vermuten Marktbeobachter jedoch, dass das chinesische Landwirtschaftsministerium die offiziellen Zahlen viel zu niedrig angesetzt habe und gehen davon aus, dass sich die Zahl der in China gehaltenen Schweine bis zum Jahresende sogar halbieren werde. Analysen zufolge wurden in China vor dem Ausbruch der ASP etwa 460 Millionen Schweine gehalten. Bei einem Bestandsrückgang von einem Drittel wären 160 Millionen Schweine
betroffen gewesen. Das sind mehr Tiere als in der Europäischen Union überhaupt gehalten werden und doppelt so viele Schweine wie in den USA. Sollten sich die Vermutungen der Experten bewahrheiten, müssten bis Ende 2019 rund 230 Millionen Schweine wegen der ASP getötet werden, was neben einem weiteren Anstieg der Preise für Schweinefleisch eine starke Zunahme der Schweinefleischexporte nach China mit sich bringen würde. Im August erreichte Rekordpreise von 23,49 Yuan (3,34 USD) im Durchschnitt pro Kilogramm könnten nach Expertenmeinungen noch übertroffen werden. Ein Ende dieser Preisrallye ist angesichts der weiteren drastischen Verknappung des chinesischen Angebots nicht in Sicht.

27.08.2019: ASP in Großbetrieb in der Ukraine

In der Ukraine ist ein Großbetrieb nach Medienberichten von der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen. Demnach müssen in einem der größten Betriebe der Ukraine rund 100.000 Schweine getötet werden. Dies wäre der größte Betrieb, der in der Ukraine
von der Erkrankung betroffen ist. Im Jahr 2015 war ein Betrieb mit rund 60.000 Tieren von der Viruserkrankung betroffen. Die ASP ist in der Ukraine bereits seit einigen Jahren aktiv. Alle Versuche der Tilgung des Virus sind bisher noch nicht von Erfolg gekrönt.

22.08.2019: ASP: VIER PFOTEN ruft zur Vorsicht auf

Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN mahnt wegen des Voranschreitens der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu erhöhter Aufmerksamkeit. Nicht nur in Asien, wo bereits über 5 Millionen Schweine der Tierseuche zum Opfer gefallen sind, auch in Europa breitet sich die ASP immer mehr aus. Sollte die hoch ansteckende Tierseuche auch in Deutschland ausbrechen, müssten viele Schweine getötet werden. Zur Minimierung des Verbreitungsrisikos bittet VIER PFOTEN daher Reisende, keine Schweinefleischprodukte aus Ländern mit nach Hause zu bringen und sich vor einer Auslandsreise über den Tierseuchenstatus im Urlaubsland zu informieren. So wird außerdem darauf hingewiesen, dass Schweinefleisch enthaltende Lebensmittel unzugänglich für Tiere aufbewahrt und keine Grillreste oder
anderes Fleisch an Tiere verfüttert werden sollten. „Der Erreger kann sich in roher Wurst oder Aufschnitt über Monate halten. Ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot kann in einer Katastrophe enden. Kommt ein Wild- oder Hausschwein mit kontaminierten Lebensmitteln in Kontakt, wird es sich anstecken und Artgenossen infizieren. In den Großbetrieben der Intensivtierhaltung werden tausende Tiere auf engstem Raum gehalten; in einem solchen Umfeld kann sich die Krankheit wie ein Flächenbrand ausbreiten. Im Ausbruchsfall müssen immer alle Schweine des betroffenen Betriebes getötet werden. Das Seuchengesetz erlaubt darüber hinaus auch weitere Tötungen in einem größeren Radius. Dies könnte auch gesunde Tiere betreffen. Das ist aus Tierschutzsicht inakzeptabel!“, so VIER PFOTEN in einer Erklärung.

15.08.2019: Afrikanische Schweinepest erstmals in Myanmar

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) befindet sich auch in Asien weiter auf dem Vormarsch und wurde erstmals in Myanmar nachgewiesen. Das Virus wurde nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) in einem Schweine haltenden
Betrieb mit insgesamt 65 Tieren nachgewiesen. Der Betrieb befindet sich im Osten des Landes im Grenzgebiet zu China. Die ASP ist nicht nur in China, sondern auch in Vietnam und Laos aktiv. Laos grenzt ebenfalls an Myanmar.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.