Aktuelle Meldungen

09.08.2019: Pflicht zur Kastration von Katzenfreigängern dringend notwendig

Das Landwirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern hat den am vergangenen Donnerstag begangenen Weltkatzentag zum Anlass genommen, auf die dringend erforderliche Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Katzenfreigängern hinzuweisen. Dies sei der einzige Weg, die Zahl der freilebenden Katzen zu verringern und das Katzenleid zu beenden. Eine hohe Zahl von Straßenkatzen führt dazu, dass sich Krankheiten sehr schnell ausbreiten, da die Tiere weder geimpft noch entwurmt werden. Zahlreiche freilebende Katzen sind bereits seit ihrer Geburt mit Krankheitserregern infiziert und verenden häufig qualvoll.
Landkreise und kreisfreie Städte des Landes haben durch die 2015 veröffentlichte die Katzenschutzgebiets-Ermächtigungslandes-Verordnung M-V die Möglichkeit, in betroffenen Gebieten gegenüber Katzenhaltern zwangsweise Kennzeichnungs-, Registrierungs- und Kastrationpflichten durchzusetzen. In Rostock und Schwaan wurden inzwischen Katzenschutzordnungen erlassen, die alle Katzenhalter zur Kastration ihrer Katzen, mit Ausnahme von Wohnungskatzen, verpflichten. Zudem fördert das Land bereits seit 2016 Kastrationsmaßnahmen, die durch den Deutschen Tierschutzbund durchgeführt werden.

06.08.2019: Gesetz soll Haltung und Handel von Exoten regeln

In immer mehr deutschen Haushalten werden Exoten gehalten. Die genaue Zahl der Schlangen, Papageien oder Schildkröten ist unbekannt und auch für die Haltung dieser mitunter sehr gefährlichen Tiere gibt es bisher keine Regelung, wie die Nordwest Zeitung berichtet. Das soll ein Gesetzesentwurf, an dem die Tierschutzbeauftragte der SPD, Susanne Mittag (Delmenhorst), momentan arbeitet, schon bald ändern. „Im Herbst wollen wir das Gesetz einbringen“, sagt die Bundestags-abgeordnete bei einem Besuch der Wildtier-auffangstation Rastede. Klaus Meyer, der Leiter der Einrichtung, berichtet, dass immer mehr exotische
Tiere bei ihm landen, was die Auffangstation sehr bald an ihre Grenzen bringt, in finanzieller, aber auch personeller Hinsicht. „Wir wissen nicht mehr wohin mit den Exoten“, erläutert Meyer. Ein großes Problem sei auch, dass viele Käufer nicht wissen, dass Exoten wie Schildkröten oder Papageien 70 Jahre und älter werden können. Der Verein Pro Wildlife kritisiert, dass der Handel nicht registriert werde. Susanne Mittag will den Gesetzesentwurf, der eine artgerechte Haltung, einen Sachkundenachweis des Halters, eine Meldepflicht sowie die Zertifizierung von Gerätschaften enthält, schnell in den Bundestag einbringen.

23.07.2019: Tiere vor Sommerhitze schützen

In dieser Woche soll es fast überall in Deutschland eine neue Hitzewelle geben. In diesem Fall haben Halter von Heimtieren einiges zu beachten, damit ihre Tiere die heißen Tage gut überstehen. Besonders wichtig ist, dass die Tiere ausreichend frisches Wasser zur Verfügung haben, weiß die Tierschutz Umbudstelle Wien. Dabei muss bedacht werden, dass sich der Wasserbedarf an heißen Tagen deutlich erhöht. Zudem kann ein umgeworfener Wassernapf die Tiere bei Temperaturen über 30 Grad in Lebensgefahr bringen, wenn sie über Stunden ohne Wasser auskommen müssen. Daher ist es ratsam, die Zahl der Wassernäpfe sicherheitshalber zu erhöhen. Bei Frischfutter ist zu bedenken, dass
dieses bei sommerlichen Temperaturen schnell verderben kann. Weiterhin müssen den Tieren ausreichend Schattenplätze zur Verfügung stehen. Heimtieren, die in Freilandgehegen gehalten werden, freuen sich über kühle Steinplatten oder feuchte Tücher, die über das Gehege gehängt werden. Viele Vögel lieben eine sanfte Dusche aus der Sprühflasche. Die Flasche bitte mit handwarmem Wasser befüllen, damit der ausströmende Sprühnebel für die Tiere nicht unangenehm kalt ist. Außerdem dürfen Vögel nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, weshalb Plätze am Fenster oder auf dem Balkon tabu sind! Ebenso sollten die Tiere vor Zugluft geschützt werden.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.