Aktuelle Meldungen

04.10.2019: Eindämmung des illegalen Welpenhandles

Anlässlich dies Welttierschutztages am 4. Oktober fordert die Österreichische Tierärztekammer, dass endlich konsequente Maßnahmen gegen den illegalen Welpenhandel ergriffen werden. „Der illegale Handel mit Hundewelpen und Jungkatzen boomt. Trotz strenger Tierschutzgesetze, die wir in Österreich haben, stehen wir immer noch vor der großen Herausforderung, das daraus entstehende Tierleid endlich zu beenden“, sagt Mag. Kurt Frühwirth, Tierarzt und Präsident der Österreichischen Tierärztekammer (ÖTK). Obwohl seit der Novellierung des Tierschutzgesetzes in Österreich im Jahr 2017 nur noch registrierte Händler bzw. Züchter Tiere im Internet anbieten dürfen, kämen immer noch dubiose bzw. kriminelle Händler zum Zuge. Frühwirth meint weiter: „Wir Tierärzte können das Tierleid nicht länger mitansehen. Tagtäglich haben wir kranke Haustiere in unseren Ordinationen zu behandeln, die meist aus Osteuropa stammen und unter furchtbaren
Bedingungen gezüchtet und gehalten wurden. Viele kommen krank nach Österreich und mussten bereits große Qualen über sich ergehen lassen.“ Ein besonderes Problem ist auch, dass diese Importtiere meist extreme Zuchtmerkmale aufweisen. Die Nachfrage nach kurznasigen Hunderassen führt dazu, dass vermehrt Tiere wie Möpse oder Französische Bulldoggen importiert werden. Diese Tiere haben oftmals auf Grund dieser Zuchtmerkmale bereits nach kurzer körperlicher Belastung Probleme und leiden dann unter Sauerstoffmangel. „Viele wissen noch zu wenig über die gesundheitlichen Folgen dieser Qualzuchten Bescheid, daher möchten wir Tierärzte an künftige TierbesitzerInnen appellieren, sich rechtzeitig vor dem Kauf ausreichend zu informieren. Die Herkunft und Rasse des zukünftigen Vierbeiners sind wichtig und Voraussetzung für eine stabile Tiergesundheit!“, so Frühwirth.

11.09.2019: Gesundheit und Robustheit im Fokus der Tierzüchter

Zu einer nachhaltigen Tierhaltung und mehr Tierwohl sowie Tiergesundheit kann auch die Tierzucht beitragen, weshalb sie den Medikamenteneinsatz bei den Nutztieren verringern kann. Dies sagte die hessische Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser auf der Gemeinschaftstagung der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) und der Gesellschaft für Tierzuchtzuchtwissenschaften (GfT) in Gießen. Während der Fokus der Tierzucht lange Zeit auf den reinen Leistungsmerkmalen wie der Legeleistung bei Hühnern oder auch der Milchleistung bei Kühen lag, spielen heute auch
Qualitätsmerkmale wie Gesundheit und Robustheit der Tiere eine immer wichtigere Rolle. „Dieser Paradigmenwechsel ist entscheidend und muss konsequent verfolgt werden. Denn mit der Zucht können wir den Grundstein für Qualität von Anfang an und für einen würdevollen Umgang mit unseren Nutztieren legen. Das fordern auch die Verbraucherinnen und Verbraucher. Wenn Tiere so gezüchtet sind, dass sie an ihren Standort angepasst und robust sind, kann Tierleid und starker Medikamenteneinsatz vermieden werden. Das kommt Tieren und Menschen zugute“, sagte die Staatssekretärin.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.