Nachrichten

Merkblatt zur Entnahme von Milchproben

22.06.2018

Eutergesundheit ist einer der wichtigsten Bestandteile der Milchproduktion. Im Rahmen der Überprüfung der Gesundheit müssen auch immer wieder Milchproben genommen sind. Dabei ist es wichtig, dass diese Proben so genommen werden, dass sie nicht verunreinigt und dann auch entsprechend verpackt und verschickt werden. Das Staatliche Tierärztliche Untersuchungsamt Aulendorf (STUA) hat hierzu ein Merkblatt veröffentlicht, in dem die wichtigsten Schritte hierzu beschrieben sind und Tierärzten und Landwirten helfen kann, die eingefahrenen Routinen zu überprüfen und ggf. anzupassen. Dass Merkblatt steht zum Download zur Verfügung.
STUA Aulendorf

An Bekämpfung des Jakobskreuzkrautes denken

22.06.2018

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erinnert Tierhalter an die Bekämpfung des Jakobskreuzkrautes, das besonders für Pferde und Wiederkäuer giftig ist. Diese Pflanze hat sich in den letzten Jahren in Deutschland immer mehr ausgebreitet und findet sich u.a. auf wenig genutzten Weiden, Brachflächen oder auch am Wegesrand. Besonders giftig sind die jüngsten Pflanzen und Blüten. Dabei reagieren Pferde und Rinder empfindlicher als Schafe und Ziegen. Besonders riskant ist die Zeit vor der Blüte der Pflanzen, da die Tiere diese dann auf der Weide fressen. Blühende Pflanzen werden dagegen nicht mehr gefressen. Die wichtigste Maßnahme zur Bekämpfung ist die regelmäßige Pflege der Weide. Dabei muss die Blüte und die Samenbildung verhindert werden. Dagegen findet sich das Jakobskreuzkraut oft auf wenig gepflegten Pferdeweiden. Die Landwirtschaftskammer empfiehlt deshalb, alle Weiden regelmäßig nachzumähen. Detaillierte Informationen findet man auch in der 28- seitigen Broschüre "Jakobskreuzkraut - eine Giftpflanze auf dem Vormarsch", die die Landwirtschaftskammer gemeinsam mit dem Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen herausgegeben hat.
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

EU-Parlament stimmt neuem Arzneimittelrecht zu

22.06.2018

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) begrüßt, dass der Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) des Europäischen Parlamentes dem Trilog-Verhandlungsergebnis von EU-Parlament, Rat und Kommission für ein neues europäisches Tierarzneimittelrecht zugestimmt hat. Der bpt sieht darin eine historische Entscheidung, die den Rahmen für den Tierarzneimitteleinsatz in Europa in den nächsten 20 Jahren vorgibt. Ging es in dem acht Jahre dauernden Prozess zunächst darum, die Verfügbarkeit von Tierarzneimitteln in Europa zu verbessern, stand am Ende die Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen im Vordergrund. Und genau in diesem Bereich ist es dem bpt gemeinsam mit dem europäischen Tierärzteverband FVE gelungen, einige nicht zielführende Maßnahmen zu verhindern. „Auch wenn es in einigen Fällen möglicherweise noch detailliertere Dokumentationspflichten für Tierärzte bei der Anwendung von Antibiotika geben wird, über die wir nicht glücklich wären, ist dem EU-Parlament im Zusammenspiel mit Rat und Kommission ein insgesamt vernünftiger Kompromiss gelungen, den wir begrüßen“, erklärt bpt-Präsident Dr. Siegfried Moder. Grundsätzlich erfreulich ist, dass das Dispensierrecht erhalten bleibt. Auch dürfen Tierarzneimittel nur von Tierärzten verschrieben werden und es kommt zu keiner Öffnung des Internethandels für verschreibungspflichtige Tierarzneimittel. „Alles in allem also ein Schritt in die richtige Richtung, obgleich leider wieder die Chance vertan wurde, einen einheitlichen Binnenmarkt für Tierarzneimittel zu schaffen“, stellt Moder fest. Der bpt geht davon aus, dass die formale Entscheidung über die Tierarzneimittelverordnung im zweiten Halbjahr 2018 fallen wird und die Regeln wohl im Jahr 2022 endgültig in Kraft treten.
bpt

Pest der kleinen Wiederkäuer in Bulgarien

22.06.2018

Offenbar ist es in Bulgarien zu einem ersten Ausbruch der Pest der kleinen Wiederkäuer gekommen, wie "Focus Information Agency" unter Berufung auf regionale Behörden Bulgariens berichtet. Die Viruskrankheit kommt besonders in Afrika und im Mittleren Osten vor. Seit fast 20 Jahren wird sie auch regelmäßig in der Türkei nachgewiesen. Sollte der Fall offiziell bestätigt werden, würde es sich um den ersten Ausbruch der anzeigepflichtigen Tierseuche in Europa handeln. Die Erkrankung steht auf der Agenda der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) ganz oben. Nach der Ausrottung der Rinderpest hat man sich vorgenommen, die Pest der kleinen Wiederkäuer als nächste Erkrankung bis zum Jahr 2030 auszurotten.
Focus Information Agency
OIE
Klöckner zieht 100-Tage-Bilanz 21.06.2018
Vorbereitungen für staatliches Tierwohllabel in Arbeit 20.06.2018
ASP-Jagdmaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern greifen 20.06.2018
Tierarzneimittelrückstände in der EU weiter auf niedrigem Niveau 19.06.2018
BVD-Virämiker sind immer noch ein Thema 19.06.2018
Seltener Fall von Kuhpocken in Wales 19.06.2018
2022: IPVS in Leipzig 18.06.2018
Wolfsmanagement in Österreich soll neu organisiert werden 18.06.2018
BfT - Impfungen sind Gesundheitsstandard 15.06.2018
Afrikanische Schweinepest erreicht Rumänien 15.06.2018
Volksbegehren gegen Massentierhaltung in der Schweiz 14.06.2018
Klimawandel könnte für dramatische Schwankungen bei Ernteerträgen sorgen 14.06.2018
Einfachere Mitmachmöglichkeiten beim Mückenatlas 14.06.2018
Experten rechnen mit deutlich wachsender Milchproduktion und stabilen Preisen 13.06.2018
Bund soll Weideprämie für Schaf- und Ziegenhaltung einführen 12.06.2018
Klöckner fordert Maßnahmen gegen ASP von allen EU-Mitgliedsstaaten 11.06.2018
Rheinland-Pfalz fordert Weideprämie für Schafe und Ziegen 08.06.2018
Wahrnehmung der Tierhaltung durch Verbraucher analysiert 08.06.2018
EU will Antibiotikaeinsatz in der Landwirtschaft weiter einschränken 08.06.2018
Saisonaler Rückgang der Blauzungenfälle in Frankreich 06.06.2018
Symposium zur zunehmenden Digitalisierung der modernen Nutztierhaltung in Dummerstorf 05.06.2018
REWE nimmt Weide- und Frischmilch mit Tierschutzlabel in die Regale 05.06.2018
Verbändebündnis legt Aktionsplan Wolf vor 05.06.2018
Niedersachsen fordert Nachbesserungen an Vorschlägen zur Gemeinsamen Agrarpolitik 04.06.2018
Wolf erstmals im bayerischen Landkreis Donau-Ries nachgewiesen 04.06.2018
Neuseeländische Regierung lässt 150.000 Rinder keulen 01.06.2018
Absatzwert von Milch und Milcherzeugnissen in 2017 deutlich gestiegen 29.05.2018
Rheinland-pfälzische Tierseuchenbilanz 2017 29.05.2018
Bundesregierung sieht Molkereien bei der Bewältigung niedriger Milchpreise in der Pflicht 28.05.2018
Veterinärmediziner Prof. Dr. Dr. Bertram Brenig von der Universität Göttingen erhält Ehrenprofessur 25.05.2018
Biodiversitätsverlust schreitet in Deutschland weiter voran 25.05.2018
Angusrinder in Hessen positiv auf BHV1 getestet 25.05.2018
Baden-Württemberg will erstes Wolfsgebiet festlegen 23.05.2018
Deutsches Tierwohllabel soll zum EU-weiten Vorbild werden 23.05.2018
Eindämmung von Mycoplasma bovis in Neuseeland nicht erfolgreich 22.05.2018
Gewerbliche Schlachtungen im 1. Quartal 2018 gestiegen 22.05.2018
Klöckner kritisiert Fleisch- und Lebensmitteldumping von Supermärkten 17.05.2018
WWF warnt vor Wildschweinzaun an deutsch-dänischer Grenze 16.05.2018
Grüne für Verbesserung des Tierschutzes an Schlachthöfen 16.05.2018
Abschaffung der Tierhalterhaftung bei durch Wölfe verursachten Ausbrüchen von Weidetieren 15.05.2018
Schnelltest weist Carbapenem-Resistenzen auf Antikörperbasis nach 15.05.2018
EU-Parlament fordert Anpassungen bei Schutzstatus von Wolf und Co. 14.05.2018
Weitere Fälle der ASP in Ungarn 09.05.2018
Staatliches Tierwohllabel - Dreistufige Kennzeichnung in der Diskussion 07.05.2018
Mehr Geld für Tierwohl, Ökolandbau und Digitalisierung 04.05.2018
Backhaus kritisiert geplante Kürzungen des Agrarhaushalts 03.05.2018