Nachrichten: Schleswig-Holstein verstärkt Maßnahmen beim Wolfsmanagement

14.02.2019

Das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein will den Herdenschutz von Weidetieren verbessern und das Wolfsmanagement ausbauen. Dazu soll mehr Personal bereitgestellt und außerdem Organisationsaufgaben an externe Dienstleister abgegeben werden. In Gebieten, in denen sich Wölfe angesiedelt haben, sollen zudem große oder besonders gefährdete schafhaltende Betriebe zukünftig bei der Anschaffung von Zäunen oder Herdenschutzhunden finanziell unterstützt werden. „Es ist weiterhin richtig, dass auch dem streng geschützten Wolf klare Grenzen gesetzt werden“, erklärte Umweltminister Jan Philipp Albrecht. Mit den Maßnahmen will das Land verhindern, dass sich weitere Wölfe zu sogenannten "Problemwölfen" entwickeln. „Neben den bisher zur Verfügung gestellten Herdenschutzpaketen soll daher nun an bestimmten Präventionsschwerpunkten in dauerhafte Herdenschutzzäune investiert werden. Das kann aber nicht auf einen Schlag umgesetzt werden, sondern wird schrittweise geschehen“, so der Minister weiter. Kommt es in Deich- und Deichvorlandbereichen zu einem Riss, können die Tierhalter auch in Zukunft Entschädigungen erhalten – auch wenn sie die Tiere nicht wolfssicher eingezäunt haben. Diese Regionen sind von der neuen Regelung ausgeschlossen. Weiterhin können Schafhalter mobile und temporäre Herdenschutzpakete als kostenfreie Leihgabe erhalten. Diese können auch weiterhin Ausgleichszahlungen beantragen, wenn Herdenschutzvorkehrungen lang- oder kurzfristiger Art beantragt oder umgesetzt wurden. Ein Antrag auf Präventionsförderung kann ab sofort an wolfspraevention@melund.landsh.de gestellt werden.
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