Nachrichten: Grüne für Verbesserung des Tierschutzes an Schlachthöfen

16.05.2018

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen hat einen Antrag im Bundestag gestellt, mit dem eine Verbesserung des Tierschutzes an Schlachthöfen erreicht werden soll. In dem Antrag wird zunächst festgestellt, dass Tiere nach der Tierschutzschlachtverordnung unter Vermeidung von Schmerzen und Leiden zuerst in einen bis zum Tod anhaltenden Zustand der Empfindungs- und Wahrnehmungslosigkeit versetzt werden müssen. Darüber hinaus müssen sie von jedem vermeidbaren Schmerz, Stress und Leiden verschont werden. Allerdings spricht die Realität eine andere Sprache und es kommt immer wieder zu gravierenden Tierschutzverstößen. Ein Problem ist, dass es für die aktuell eingesetzten Betäubungsgeräte keine notwendige Überprüfung ihrer Betäubungsleistung gebe. Hier wird die Einführung eines verpflichtenden Prüf- und Zulassungsverfahrens für die Betäubungstechnik gefordert. Auch sei das Personal oftmals nicht ausreichend geschult. Deshalb sollten in Zusammenarbeit mit den Ländern Kontrollstandards und Kontrollintervalle verbessert sowie bundesweit vereinheitlicht werden. Bei Tierschutzkontrollen sollte u.a. das Vier-Augen-Prinzip eingeführt werden. Tierschutzrelevante Arbeitsschritte wie Treiben, Betäuben oder Töten sollten zudem nicht mehr im Akkord durchgeführt werden. Die Bandgeschwindigkeit sollte fortan durch Vorgaben sicherstellen, dass die Arbeiten mit der aus Tierschutzsicht gebotenen Sorgfalt erledigt werden können. Da es seit Jahren Arbeiten gebe, die darauf hinweisen, dass die Betäubung von Schweinen mit CO2 zu Schleimhautreizungen, Atemnot, Angst und Leid führt, sollte auch die Forschung zur Anwendung alternativer Einleitungsgase wie Stickstoff oder Argon verstärkt vorangetrieben werden.
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