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22.08.2019: Verordnungshäufigkeit von Antibiotika rückläufig

Immer weniger niedergelassene Ärzte verordnen systemische Antibiotika. Das zeigt die Versorgungsatlas-Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi), die die Verordnungshäufigkeit von Antibiotika für gesetzlich Versicherte in Deutschland in den Jahren 2010 bis 2018 untersucht hat. Demnach wurden im Jahr 2018 noch 446 Verordnungen pro 1.000 Versicherte ausgestellt, was einen Rückgang von 21 Prozent im Vergleich zu 2010 (562 Verordnungen) bedeutet. Der stärkste Rückgang konnte bei Neugeborenen und Säuglingen bis ein Jahr (- 49%) und bei Kindern und Jugendlichen bis 14 Jahren ( - 41%) beobachtet werden.
Laut Dr. Jörg Bätzing, dem Leiter des Forscherteams, könnten die zahlreichen bundesweiten Initiativen zur Stärkung eines angemessenen Antibiotikaeinsatzes (bekannt unter der englischsprachigen Bezeichnung „Antibiotic Stewartship“) in Deutschland ein Grund für den Rückgang sein. Zudem konnte in nahezu allen KV-Bereichen und für die überwiegende Zahl der eingesetzten Wirkstoffgruppen ein deutlich rückläufiger Verbrauchstrend vermerkt werden. Starke Unterschiede in den Verordnungsraten unterstreichen die Bedeutung regional zugeschnittener Programme der KV-Bereiche zur Förderung eines rationalen Antibiotikaeinsatzes.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.