News

16.08.2019: Blitzumfrage zur Fleischsteuer-Debatte

Politiker verschiedener Parteien haben erneut eine Anhebung des Mehrwertsteuersatzes für Fleisch von bislang 7 auf 19 Prozent ins Spiel gebracht. Dies soll einen Beitrag zu Klimaschutz und Tierwohl leisten. Aber kann eine Anhebung der Mehrwertsteuer wirklich für positive Effekte sorgen? Darüber wird dieser Tage in Deutschland viel gestritten und emotional diskutiert. Während u.a. der Deutsche Bauernverband (DBV) eine solche nicht-zweckgebundene Fleischsteuer für zu kurz gedacht hält, errechnete die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) anhand von Zahlen der Bundesregierung den jährlichen Fleischumsatz und skizzierte einmal zwei unterschiedliche Szenarien, die sich aus der Einführung der Fleischsteuer ergeben könnten. Dabei wird von einem Rückgang der Fleischnachfrage durch die Steuererhöhung von vier und elf Prozent ausgegangen. Für den Staat bedeuten beide Fälle eine
Mehreinnahme von 2,1 bzw. 2,5 Milliarden Euro. Dadurch könnten ein Großteil der Kosten für eine vollständige Realisierung eines hohen Tierwohl-Niveaus gedeckt werden. Zudem habe die sinkende Nachfrage auch einen klimaförderlichen Effekt. Der Berechnung wurde zugrunde gelegt, dass jeder Haushalt in Deutschland durchschnittlich pro Jahr 586 Euro für Fleisch und Fleischwaren ausgibt. Bei 39 Millionen Haushalten sind das aktuell knapp 23,4 Milliarden Euro. Aber, die Mehreinnahmen sind weder zweckgebunden, noch würde sich Billig-Fleisch dadurch merklich verteuern. Stattdessen würden sich vor allem ohnehin schon teurere Premium-Produkte wie Bio-Fleisch durch den umsatzgebunden Steuersatz nochmal spürbar verteuern. Vetion.de hat eine Blitzumfrage zu diesem Thema geschaltet, um herauszufinden, wie Sie darüber denken. Nehmen Sie jetzt teil!

Hinweis

Hier werden immer die 30 aktuellsten Nachrichten angezeigt. Ältere Nachrichten und eine komfortable Suchfunktion finden Sie in unserem Newsarchiv.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.