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16.08.2019: Nachtschichtarbeit für Krebserkrankungen verantwortlich

Offenbar besteht nach Meinung von Gesundheitsexperten ein Zusammenhang zwischen nächtlicher Schichtarbeit und Krebserkrankungen. Nachdem bereits vor zwölf Jahren ein möglicher Zusammenhang festgestellt worden war, hat ein international besetztes Gremium aus 27 Wissenschaftlern nun im Juni 2019 bestätigt, dass Nachtschichtarbeit als wahrscheinlich krebserregend eingestuft werden muss. Diese Schlussfolgerung zogen die Forscher aus zahlreichen neuen Studien, die sich mit diesem Thema befasst hatten. „Es war eine in weiten Teilen durchaus kontrovers geführte Diskussion der wissenschaftlichen Daten zum Thema. Einige neuere Studien fanden keinen Zusammenhang zwischen Nachtschichtarbeit und Krebs, andere wiederum zeigten überzeugend Risiken auf. Und die Einordnung der biologischen Befunde ist teils hoch kompliziert“, erklärt
Prof. Dr. Hajo Zeeb, Leiter der Abteilung Prävention und Evaluation am Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS. „Es gibt eine relativ deutliche Assoziation zwischen Nachtarbeit und malignen Tumoren der Brust, der Prostata und des Darms. Allerdings lassen sich, bedingt durch die Studiendesigns, andere Erklärungen nicht vollkommen ausschließen – darum mussten wir uns den Entscheidungskriterien der IARC gemäß für die Gruppe 2A 'wahrscheinlich krebserregend' entscheiden“, so Zeeb. Für die Neubewertung des Thema kamen 27 Wissenschaftler aus 16 Ländern im französischen Lyon zusammen und analysierten gemeinsam die komplette verfügbare Literatur. Dabei bewerteten sie die Stärke der Evidenz für die Kanzerogenität des zu beurteilenden Faktors auf Basis der von der IARC vorgegebenen Kriterien.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

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Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.