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23.07.2019: Bei Jagdreisen ins Ausland Regeln zur ASP-Prophylaxe beachten

Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) weist darauf hin, dass bei Jagdreisen in das Ausland einige Regeln eingehalten werden müssen, um das Risiko der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu minimieren. Dies gilt besonders für Reisen nach Osteuropa und Belgien, wo die ASP aktiv ist. Grundsätzlich muss man sich über die ASP-Situation im Reiseland vorab informieren. Das Virus der Seuche kann auch über kontaminierte Kleidung, Gegenstände und Fahrzeuge verbracht werden. Deshalb müssen diese vor der Rückreise gereinigt und gegebenenfalls desinfiziert werden. Die Verbringung von Jagdtropäen ist sogar in einer entsprechenden EU-Verordnung geregelt. Diese dürfen
nur nach gründlicher Reinigung, Trocknung, Desinfektion und in allseitig umschlossenen Verpackungen zur Vermeidung einer Rekontamination mitgebracht werden. Zusätzlich ist eine Bestätigung der zuständigen Veterinärbehörde aus der von der Afrikanischen Schweinepest betroffenen Region erforderlich. „Wenn dies nicht gewährleistet ist, kann keine Einfuhr von Jagdtrophäen erfolgen“, betonte Hauk. Das innergemeinschaftliche Verbringen von frischem Wildschweinfleisch sowie daraus hergestellten Erzeugnissen ohne ausreichende Erhitzung aus Restriktionsgebieten ist grundsätzlich untersagt.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.