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23.07.2019: Neuseeland will Treibhausgase für Nutztierhalter bepreisen

Um das Ziel, bis zum Jahre 2050 klimaneutral zu sein, zu erreichen, wird Neuseeland auch die Unterstützung des landwirtschaftlichen Sektors benötigen, wie Agrarheute berichtet. Denn fast die Hälfte aller Treibhausgase des Landes werden in diesem Bereich produziert. So sollen Halter von Nutztieren und Düngemittelhersteller ab 2025 für Verschmutzungsrechte zahlen. Darauf haben sich Regierung und Vertreter des Agrarsektors geeinigt. Jedoch werden zunächst nur in etwa 5 Prozent der gesamten Treibhausgasabgaben in Rechnung gestellt. So kämen ab 2025
umgerechnet Kosten in Höhe von 0,6 Eurocent je Kilogramm erzeugtem Rindfleisch bzw. Milchfeststoff auf die Rinderhalter zu. Schafhalter müssen ab diesem Zeitpunkt weniger als 1 Eurocent/Kilo zahlen. Mit diesen Geldern sollen Landwirte für Klimausgleichsmaßnahmen wie Baumpflanzungen entschädigt werden. Molkereien und Schlachthofbetreiber sollen bereits vor 2025 für Treibhausgasemissionen zahlen. Zur Zeit arbeiten Regierung und der nationale Bauernverband noch an der endgültigen Preisgestaltung sowie an einem Aktionsplan zur Senkung landwirtschaftlicher Emissionen.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.