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Neue Förderrichtlinie unterstützt Wanderschäfer beim Wolfsschutz

16.07.2019
Am gestrigen Montag (15.7.2019) ist eine Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kraft getreten, nach der Wanderschäfer, die mit ihren Herden durch Wolf- und Wolfspräventionsgebiete ziehen, eine Unterstützung für Wolfschutzmaßnahmen beantragen können. Bis zum 31. August 2019 können Schäfer mit einer Herde von mindestens 200 Wanderschafen, die zum Stichtag 15. Juli 2019 über ein Jahr alt sind, entsprechende Fördergelder beantragen. Das sogenannte „Bundesprogramm Wolf“ sieht eine Förderung in Höhe von insgesamt 1,05 Millionen vor. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) erklärt: „Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland ist ein Erfolg des Artenschutzes. Gleichzeitig stellt sie insbesondere die heimischen Wanderschäfer vor große Herausforderungen. Denn die Errichtung, Überwachung und Absicherung wolfsabweisender Zäune und anderer Schutzmaßnahmen kostet nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld. Den finanziellen Mehraufwand der Wanderschäfer wollen wir mit unserem "Bundesprogramm Wolf" ausgleichen. Vorgesehen ist eine Prämie von 36 Euro pro Wanderschaf. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, so zum bestmöglichen Schutz der Schafe und Herden beizutragen." Nach Informationen der Badischen Zeitung sind sich der Deutsche Jagdverband und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes uneins darüber, wie viele Wölfe aktuell in Deutschland angesiedelt sind. Während der Jagdverband von mehr als 1.000 Tieren spricht, gab es laut Bundesamt für Naturschutz im Beobachtungsjahr 2017/2018 zwischen 213 und 245 Wölfe. Bei dieser Zählung wurden jedoch nur erwachsene Tiere gezählt. Auch wenn sich die Parteien noch über die korrekte Zahl der in Deutschland ansässigen Wölfe streiten, ist unstrittig, dass die Zahl "exponentiell" ansteigt: von 60 Rudeln bundesweit im Jahr 2017 auf 73 Rudel im Herbst 2018. Jens-Uwe Schade, Sprecher des brandenburgischen Agrarministeriums, wünscht sich, dass der Bund sich dazu durchringen könnte, die Abschussfreigabe für ein Tier nicht vom Schaden abhängig zu machen, den es bei einem Bauern angerichtet hat, sondern wenn die Länder das bislang nur passive Wolfsmanagement in ein aktives umwandeln würden. In diesem Fall würde ein Maximalbestand an Wölfen definiert werden, der hierzulande für verträglich gehalten wird, und die übrigen Tiere würden entnommen.
BMEL
Badische Zeitung
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