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Richter reduziert Schadensersatzzahlung von Bayer wegen Glyphosat deutlich

16.07.2019
Nachdem eine Jury in San Francisco die Firma Monsanto, die inzwischen zum Bayer-Konzern gehört, im März 2019 zu rund 80 Millionen Dollar Schadensersatz für einen an Krebs erkrankten Rentner verurteilt hat, der über Jahre das umstrittene Pestizid Glyphosat eingesetzt hatte, hat nun ein Richter das Urteil auf 25 Millionen US-Dollar reduziert. Die 80 Millionen setzten sich aus 75 Millionen Dollar Strafschadenersatz und fünf Millionen Dollar Schadenersatz zusammen. Der Richter befand im Berufungsverfahren den Strafschadenersatz, der etwa 15 Mal höher als der eigentliche Schadenersatz war, als verfassungsmäßig unzulässig und reduzierte diesen auf 20 Millionen US-Dollar. Bayer erklärte, die Absenkung der Strafzahlung sei grundsätzlich ein "Schritt in die richtige Richtung", jedoch sei die Frage des Verschuldens nach wie vor nicht geklärt, weshalb der Konzern erneut Berufung gegen das Urteil einlegen wird. Es gebe umfangreiche wissenschaftliche Erkenntnisse zur Sicherheit des Einsatzes von Glyphosat.
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