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23.05.2019: Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes bringt mehr Rechtssicherheit beim Umgang mit dem Wolf

Mit dem Beschluss zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes am gestrigen Mittwoch (22.5.2019) gewährt die Bundesregierung den Weidetierhaltern sowie den Naturschutzbehörden mehr Unterstützung und Rechtssicherheit unter Berücksichtigung des Artenschutzes. Bundesumweltministerin Svenja Schulz sagt dazu: „Hier ist ein vernünftiger Interessenausgleich gelungen, der Herdenschutz und Artenschutz in Einklang bringt. Die Bundesregierung steht zum europaweit vereinbarten Schutz gefährdeter Arten. Zugleich unterstützen wir die Schäferei, die für den Naturschutz unverzichtbar ist. Es wird künftig einfacher, Herden vor wiederholten Rissen zu schützen, aber der Wolf bleibt eine streng geschützte Tierart. Der Gesetzentwurf hilft dabei, die Koexistenz
von Wolf und Weidetierhaltung in Deutschland zu ermöglichen. Wir haben auf die Sorgen vor Ort reagiert. Da, wo es ein Problem gibt, lösen wir es. Und da, wo es keines gibt, gilt der Artenschutz uneingeschränkt. Wölfe ohne guten Grund abzuschießen ist und bleibt ausgeschlossen." Wölfe, die wiederholt Weidetiere reißen, sollen nach dem geänderten Bundesnaturschutzgesetz schneller entnommen werden können. Der Weidetierhalter muss lediglich einen „ernsten“ Schaden und nicht wie bisher einen existenzgefährdenden Schaden nachweisen. Ein ausreichender Schutz der Weidetiere bleibt die Voraussetzung für Entschädigungen seitens des Bundes. Eine Änderung des Gesetzes verbietet zudem das Füttern von Wölfen.

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Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.