News

14.05.2019: Aktionsplan zum Einstieg in den Kupierverzicht sieht Tierhalter-Erklärung ab 1. Juli vor

Laut Aktionsplan des Bundes aus dem vergangenen Herbst soll auf das Kupieren von Schweineschwänzen mehr und mehr verzichtet werden. Der Plan sieht auch vor, dass Schweine haltende Betriebe, die nicht auf das Kupieren verzichten, die Notwendigkeit dafür begründen und dokumentieren. So kann beispielsweise auf Grund von Problemen mit Schwanzbeißen weiter kupiert werden, aber dann muss ab 1. Juli 2019 eine gültige Tierhalter-Erklärung vorliegen, die bestätigt, dass eine Risikoanalyse durchgeführt worden ist, geeignete Optimierungsmaßnahmen im Betrieb eingeleitet wurden und Schwanz- bzw. Ohrverletzungen trotz eingeleiteter Maßnahmen aufgetreten sind. Diese Erklärung hat eine Gültigkeitsdauer von einem Jahr.
Der Aktionsplan betrifft alle Betriebe, vom Ferkelerzeuger über den spezialisierten Aufzuchtbetrieb bis zum Mäster. Schrittweise sollen so die Schweine haltenden Betriebe, auch mit Unterstützung durch Tierärzte und Berater, auf das Schwanzkupieren verzichten. Mit einem Maßnahmenplan sollen mit einer unkupierten Kontrollgruppe Erfahrungen gewonnen werden. Hält der Tierhalter ab dem 1. Juli 2021 weiterhin Tiere mit kupierten Schwänzen, muss er der zuständigen Unteren Veterinärbehörde weitergehende Optimierungsmaßnahmen vorschlagen. Gibt es nachweislich Probleme, so dass auf das Kupieren nicht verzichtet werden kann, dürfen die Schwänze beim Ferkelerzeuger gekürzt werden.

Hinweis

Hier werden immer die 30 aktuellsten Nachrichten angezeigt. Ältere Nachrichten und eine komfortable Suchfunktion finden Sie in unserem Newsarchiv.

Mehrwertsteuer für Fleisch

Wie stehen Sie zu der Idee, die Mehrwertsteuer für Fleisch auf 19% zu erhöhen?

Ich bin dafür! Es ist nicht einzusehen, warum für Fleisch 7% und für Apfelsaft 19% gezahlt werden muss.
Ich unterstütze das Vorhaben und bin zusätzlich für weitere zielgerichtete Preiserhöhungen!
Ich bin zwar für eine Preiserhöhung bei Fleisch, halte die Mehrwertsteuer aber für ungeeignet.
Ich lehne eine Erhöhung des Fleischpreises grundsätzlich ab. Der Preis ist ausreichend.