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Hessen hat Verbot von Lebendtiertransporten in Nicht-EU-Staaten verlängert

18.04.2019
Aufgrund fehlender, grundsätzlicher Genehmigungsvoraussetzungen und bundeseinheitlicher Regelungen von Tiertransporten in Drittländer hat Hessen seinen Erlass eines Verbots langer Tiertransporte in 17 Nicht-EU-Staaten verlängert. „Solange uns keine Unterlagen vorliegen, mit denen geprüft werden kann, ob die gesetzlichen Mindestanforderungen bei Tiertransporten eingehalten werden, sind wir gezwungen, selbst zu handeln“, bekräftigte die hessische Landwirtschaftsministerin Priska Hinz. „Mit dem Anschlusserlass haben wir einen sicheren Kriterienkatalog zur Überprüfung der Genehmigungsfähigkeit von langen Tiertransporten festgelegt. Die Kriterien richten sich nach bereits bestehenden Vorgaben der Europäischen Union (EU) zum Tierschutz. Demnach müssen die Mitgliedstaaten unter anderem in den Bereichen Landwirtschaft und Verkehr den Erfordernissen des Tierwohls in vollem Umfang Rechnung tragen.“ „Letzte Woche hat die Agrarministerkonferenz beschlossen, die Grenzabfertigung durch Einrichtung entsprechender Abfertigungsspuren zu beschleunigen und Bußgeldlücken zu schließen, wenn es zu rechtlichen Verstößen bei den Transportzeiten und der Transportfähigkeit kommt. Unser Ziel muss sein, den Transport von lebenden Tieren über mehrere Tausend Kilometer auf ein Minimum zu reduzieren."
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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