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16.10.2019: EuGH: Wolfsabschuss nur unter strengen Auflagen möglich

Einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom vergangenen Donnerstag zufolge, ist ein Wolfsabschuss möglich, unterliegt aber strengen Auflagen. Als Basis für das Urteil diente ein Fall aus
Finnland, bei dem zwei Jäger eine Abschusserlaubnis für sieben Wölfe erhalten hatten. Ein Umweltverband hatte danach gegen diese Erlaubnis geklagt, die mit einer Eindämmung der Wilderei, Schäden an Hunden sowie der Erhöhung des allgemeinen Sicherheitsgefühls begründet worden war. Laut dem Urteil des EuGH müssen Behörden in Zukunft ein klares Ziel definieren und wissenschaftlich belegen, dass der Abschuss der Tiere diesem Ziel dient und dass es keine Alternativen gibt. Das bloße Vorliegen von Wilderei reiche nicht aus. Das vorlegende Gericht muss jetzt entscheiden, ob diese Bedingungen im Ausgangsverfahren zutreffen würden. Der Deutsche Jagdverband (DJV) betonte in einer ersten Reaktion, dass die Anforderungen zur Begründung von Ausnahmegenehmigungen für den Abschuss, ihre Detailtiefe und die Überwachung hoch seien. Alle Maßnahmen, die bisher in Deutschland zum Schutz von Tieren oder zur Abwehr von Schäden erlaubt waren, seien durch das Urteil des EuGH „nicht eingeschränkt“.

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