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15.10.2019: Klöckner fordert umfassenden Aktionsplan zur Bestandssicherung in der Ostsee

Die Fangquoten in der Ostsee geben immer wieder Anlass zu heftigen Diskussionen zwischen Fischern, Politikern und Umweltschützern. Während die Umweltschützer auf Nachhaltigkeit und auf eine Erholung der Bestände pochen, setzen die Fischer vor allem ihr persönliches Ein- und Auskommen in den Vordergrund. Aufgabe der Politik ist es, die Anliegen beider Parteien zum Wohle von Land und Leuten abzuwägen und eine Entscheidung zu treffen, die möglichst noch EU-konform ist. Genau dies hat Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) auf der Tagung des Agrarrates in Luxemburg versucht. „Die Umsetzung der drastischen Kommissionsvorschläge würde bei Teilen der deutschen Ostseefischer und deren Familien zu einer dramatischen Situation führen.
Ebenso ist die Kürzung des Tagfanglimits für den westlichen Dorsch von sieben auf zwei Fische nicht angemessen. Sie würde die für den Tourismus in den Küstengemeinden sehr wichtige Freizeitfischerei erheblich beeinträchtigen", so Klöckner. Gleichzeitig betonte sie, dass eine Reduzierung der Fangmengen für eine nachhaltige Bestandserholung und somit für die Sicherung eines langfristig stabilen Ertrags zwingend notwendig sei. Dennoch sprach sie sich beim westlichen Hering und beim westlichen Dorsch für höhere Fangquoten aus als von Meeresexperten empfohlen wird. Sie forderte die EU-Kommission auf, einen umfassenden Aktionsplan zu erstellen, der die vielfältigen Ursachen des schlechten Zustandes der Bestände berücksichtigt.

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