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10.10.2019: Immer stärkerer Konzentrationsprozess in der Landwirtschaft

In dieser Woche ist der Pole Janusz Wojciechowski im 2. Anlauf zum EU-Agrarminister gewählt worden. Seine Wahl hatten seine Ausführungen zum Höfesterben in der EU erschwert. Denn das Höfesterben ist nicht nur in Deutschland ein schwerwiegendes Thema. Auch in anderen EU-Mitgliedsländern hören immer mehr LandwirtInnen auf oder machen den landwirtschaftlichen Beruf zum Nebenerwerb. Laut europäischem Statistikamt Eurostat gab es 2016 10,3 Millionen Betriebe und Betriebsleiter. Gegenüber dem Jahr 2013 ist dies ein Rückgang von gut 500.000 Betrieben und im Vergleich zum Jahr 2010 eine Abnahme um rund 2,0 Mio. Betriebe. Bei der Anhörung vor dem EU-Parlament sagte Wojciechowski:
„In nur einem Jahrzehnt, von 2005 bis 2015, haben wir 4 Millionen landwirtschaftliche Betriebe in der EU verloren. Im Jahr 2005 betrug die Zahl der Höfe fast 15 Millionen. Ein Jahrzehnt später waren es weniger als 11 Millionen. Das bedeutet: Wir haben 400.000 Bauernhöfe pro Jahr verloren, mehr als 30.000 pro Monat und mehr als 1.000 pro Tag." Daher sei eine langfristige Vision für Europas Agrarpolitik notwendig. „Eine meiner ersten Maßnahmen wird darin bestehen, einen Bericht über den aktuellen Stand der europäischen Landwirtschaft in Auftrag zu geben. Es ist sehr wichtig, ein genaues Bild von der Situation zu haben", kündigte Wojciechowski an.

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