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02.10.2019: NRW will Tierschutz in Nutztierhaltung stärken

Nordrhein-Westfalen will den Tierschutz in der Nutztierhaltung stärken. Das zuständige Landwirtschaftsministerium hat dafür ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgelegt. „Wir wollen den Tierschutz insbesondere in der Nutztierhaltung weiter stärken und der Landwirtschaft helfen, strukturelle Veränderungen frühzeitig und erfolgreich zu gestalten", erläuterte Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). Die Ministerin verwies darauf, dass die Tierhalter vor großen Herausforderungen im Bereich der Dünge- und Kennzeichnungsregeln stehen. Auch Umwelt- und Klimaanforderungen sowie die Erwartungshaltung der Verbraucher spielen eine Rolle. „Hier müssen wir Veränderungen aktiv und vorausschauend gestalten. Dies ist das Ziel unserer zukunftsfähigen Nutztierhaltungsstrategie. Sie muss allen Dimensionen der Nachhaltigkeit gleichrangig gerecht werden - der ökonomischen, ökologischen und sozialen Komponente", sagte Staatssekretär
Dr. Heinrich Bottermann. Als erstes will man im Bereich der Schweinehaltung die Entwicklung neuer, tiergerechter Stallkonzepte fördern. Dafür wurden für das kommende Jahr bereits zwei Millionen Euro in den Haushalt eingestellt. Zudem soll eine Tiergesundheitsdatenbank eingerichtet werden. Hier sollen vorhandene Daten aus der Überwachung und von den Schlachthöfen zusammengeführt werden und so eine Art Frühwarnsystem zur Verbesserung der Tiergesundheit entwickelt werden. Auch will Nordrhein-Westfalen dem Beispiel anderer Bundesländer folgen und die Position des Landestierschutzbeauftragten einrichten. Ein weiterer Augenmerk liegt auf der Einrichtung der Videoüberwachung an Schlachthöfen. Solange bis es hier zu einer bundesweiten Regelung kommt, setzt man in NRW auf Freiwilligkeit und hat dazu mit allen relevanten Vertretern aus Wirtschaft und Überwachung eine entsprechende Vereinbarung geschlossen.

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