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30.09.2019: Haustiere weiter gegen Tollwut impfen

Auch wenn in Deutschland die Tollwut als getilgt gilt, sollten Haustiere weiter gegen das Virus geimpft werden, wie das LUA Rheinland-Pfalz mitteilt. Das Landesuntersuchungsamt (LUA) ruft anlässlich des Welt-Tollwuttages, der am 28. September begangen wurde, dazu auf, weiter wachsam zu bleiben. Deutschland ist seit 2008 frei von der Tollwut. Weltweit stellt die Erkrankung aber weiterhin ein großes Problem dar. Jährlich sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 59.000 Menschen an der Erkrankung. Das LUA sieht die weitere Aufmerksamkeit als besonders wichtig an, um eine erneute Einschleppung der Erkrankung nach Deutschland möglichst zu verhindern bzw. frühzeitig zu erkennen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören u.a. die Impfung von Hunden und Katzen sowie ein
landesweites Monitoringprogramm bei Wildtieren. Jäger sind demnach verpflichtet, regelmäßig sogenannte Indikatortiere wie Füchse, Marderhunde und Waschbären an das LUA zu schicken. Bei Indikatortieren handelt es sich um verendete sowie kranke, verhaltensgestörte, abgekommene oder sonst auffällige erlegte wildlebende Füchse, Marderhunde und Waschbären. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden bereits 277 Tiere an das LUA geschickt. Für Haustiere gilt, dass bei Reisen innerhalb der EU eine im EU-Heimtierpass dokumentierte Tollwutimpfung Pflicht ist. Besondere Vorsicht ist beim Kauf von Welpen aus europäischen Nachbarländern geboten. Diese Tiere dürfen legal erst ab der 15. Lebenswoche eingeführt werden, da eine Tollwutimpfung erst ab einem Alter von 12 Wochen möglich ist.

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