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26.09.2019: Katzen häufiger von Lungenwürmern befallen

In einer aktuellen Studie haben Schweizer ForscherInnen mit einer neuen Messmethode mehr als 4000 Proben auf den Katzenlungenwurm Aelurostrongylus abstrusus untersucht. Das berichtet Bayer Vital. Bei gut 10 % der Katzen konnten Lungenwürmer nachgewiesen werden, das sind 2,5% mehr als bei vorherigen Studien. Bei dieser Methode wurde das Blut der Tiere untersucht, nicht wie sonst üblich Kotproben von drei aufeinanderfolgenden Tagen. Die WissenschaftlerInnen konnten herausfinden, dass sowohl unkastrierte Tiere als auch junge Katzen im Alter zwischen 11 und 22 Monaten signifikant häufiger mit Lungenwürmern infiziert waren als kastrierte Artgenossen bzw. Welpen, erwachsene oder alte Katzen. Überträger
der Lungenwurmlarven sind Schnecken, die häufig an Grashalmen haften. Aber auch beim Trinken aus kontaminierten Wasserstellen, wie Pfützen oder draußen stehenden Wassernäpfen, sowie beim Verzehr von Mäusen und Vögeln könnten sich Katzen mit den Parasiten infizieren. Eine Infektion mit Lungenwürmern kann zahlreiche gesundheitliche Schäden zur Folge haben wie Entzündungen in den Lungen. Aus diesem Grund ist eine Infektion mit Lungenwürmern nicht immer sofort erkennbar. Wird diese nicht behandelt, kann das Tier versterben. Eine prophylaktische Therapie gibt es nicht, daher sollten Katzenhalter ihre Tiere regelmäßig entwurmen. Zur Verfügung stehen sowohl Tabletten als auch Spot- on-Produkte, die der Tierarzt verschreiben kann.

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