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24.09.2019: Erfolgreiche Wiederansiedelung des Auerhuhns

Das Auerhuhn, das um 1990 in Deutschland als ausgestorben galt, konnte innerhalb der letzten Jahre in Brandenburg wieder erfolgreich angesiedelt werden. Nachdem vor gut 20 Jahren nur noch eine Henne in der Rochauer Heide heimisch war, leben dort und im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft inzwischen mehr als 120 Tiere, wie die Lausitzer Rundschau berichtet. Der Nachweis der Tiere erfolgt über Ringe, einige wenige tragen noch Sender – vor allem aber über die Genetik. Dazu wurde jedem einst freigelassenen Tier eine Feder entnommen. Jede in freier Wildbahn aufgefundene Feder wird zudem katalogisiert und genetisch untersucht. In
den brandenburgischen Gebieten finden die charakteristischen Hühnervögel die idealen Bedingungen wie abwechselnde dichte Gebüsch- und Waldbestände sowie offene Flächen dazwischen. Die durch die Stürme der letzten zwei Jahre umgestürzten Bäume haben zusätzlichen sandigen Boden freigelegt, die die Tiere als sogenannte „Huderstellen“ nutzen. Da sich das Ausbrüten der Eier, die Aufzucht in Volieren und das anschließende Auswildern als nicht erfolgreich erwiesen hatte, bekam das Wiederansiedlungsprojekt 2012 Unterstützung aus Schweden, wo jährlich 60 Tiere entnommen werden dürfen, um in Brandenburg angesiedelt zu werden.

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