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19.09.2019: Tierschutzorganisationen fordern Stopp von Tiertransporten

In einem offenen Brief an Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger fordern die Tierschutzorganisationen Aktionsbündnis Mensch Fair Tier, Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e. V., PETA Deutschland e.V. und PROVIEH e.V., jegliche Lebendtiertransporte von Brandenburg nach Usbekistan, Kasachstan und Südost-Russland zu stoppen. Eine Überprüfung der Versorgungsstationen auf diesen Routen durch die Amtstierärztinnen Dr. Martin, Dr. Hellerich, Dr. Ferken und Dr. Fuchs im vergangenen Monat hatte ergeben, dass Entladestationen entweder nicht ausreichend oder in einem nicht tierschutzgerechten Zustand vorhanden
sind. Die gesetzlich vorgeschriebenen Entladezeiten zum Ruhen, Bewegen und Versorgen der Tiere, sowie die Sicherstellung von ausreichend Futter und Wasser konnten somit nicht hinreichend belegt werden. Das Fazit der Amtstierärztinnen ist vernichtend: „Tiertransporte auf besagten Routen sind seit vielen Jahren rechtswidrig. Den Tieren wurden auf solchen Transporten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit systemimmanente langanhaltende und erhebliche Leiden und Schäden zugefügt.“ Tierschutzorganisationen appellieren daher an Minister Vogelsänger, den Export von Zucht- und Schlachttieren in Drittländer außerhalb Europas grundsätzlich und umgehend zu verbieten.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.