News - Archiv

18.09.2019: FBN koordiniert internationales Forschungsprojekt

Wissenschaftler des Leibniz-Institut für Nutzierbiologie (FBN) werden noch in diesem Monat zusammen mit internationalen ForscherInnen ein Projekt starten, das das Ziel hat, Funktionen in der Erbsubstanz zu finden, die für die Diversität und Veränderung von Merkmalen bei Rindern relevant sind (BovReg). Inhalte des Vorhabens sind im Besonderen auch die Eutergesundheit und eine Begrenzung des Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung. An dem mit sechs Millionen Euro bezifferten EU-Projekt werden zwanzig weltweit führende Labore beteiligt sein. „Das FBN ist nicht nur erstmals der zentrale Koordinator eines derart bedeutenden EU- Projektes. Neben dem Projektmanagement sind wir auch mit zwei Teilinstituten, nämlich der Genombiologie und Fortpflanzungsbiologie, maßgeblich in der Forschung vertreten“, freut sich FBN-Vorstand Professor Dr. Klaus Wimmers. Dafür erhält das FBN EU-
Forschungsgelder von insgesamt 1,1 Mio. Euro. Der offizielle Startschuss für das Forschungsprojekt fällt am 23. und 24. September 2019 in Dummerstorf. Neben den Experten aus der Rinderforschung sind in dem Verbund zahlreiche Spezialisten aus der Bioinformatik, Molekulargenetik, quantitativen Genetik, Tierzucht und Reproduktionsphysiologie, aber auch aus der Ethik und den Sozialwissenschaften vertreten. Gemeinsam wollen die ForscherInnen noch herrschende Wissenslücken im Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Erbanlagen und Umwelteinflüssen beim Rind schließen. „Das Forschungskonsortium wird daher eine umfassende Karte der funktionell aktiven Regionen im Rindergenom erstellen und aufklären, wie genetische Variationen sich innerhalb von verschiedenen Rassen oder zu unterschiedlichen Entwicklungsphasen auswirken“, erläuterte Prof. Christa Kühn, die das Projekt koordinieren wird.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.