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18.09.2019: H18N11 weist hohe Anpassungsfähigkeit auf

In einer am vergangenen Montag im Fachmagazin Nature Microbiology veröffentlichten Studie haben WissenschaftlerInnen des Universitätsklinikums Freiburg, des Friedrich-Loeffler-Instituts sowie der US-amerikanischen Colorado State University und der Kansas State University untersucht, wie hoch das Infektionspotential des in Fledermäusen entdeckten Influenza-Virus H18N11 ist. Wie wahrscheinlich eine Übertragung dieses Virustyps auf andere Tierarten oder gar den Menschen ist, können die ForscherInnen nicht vorhersagen, da der Virus des Typs H18N11 sehr anpassungsfähig ist. „Influenza-Viren besitzen generell eine hohe Mutationsrate“, erläutert Prof. Dr. Martin Schwemmle, Studien- und Forschungsgruppenleiter am Institut für Virologie des Universitätsklinikums Freiburg.
„Dennoch waren wir überrascht, in wie kurzer Zeit Viren des Typs H18N11 in Zellkultur genetische Veränderungen entwickeln.“ Bei der Beurteilung des möglichen Ansteckungsrisikos dieses Influenza-Virustyps bleibt der Virologe vorsichtig optimistisch. „Frettchen haben sich als Tiermodell für die Übertragungswahrscheinlichkeiten anderer Influenza-Viren auf Menschen bewährt. Wenn das auch für unseren Virus-Typ der Fall ist, gibt es unseres Wissens keine Anzeichen für ein relevantes Infektionsrisiko. Eine natürliche Übertragung ist aber nicht auszuschließen. Besonders schwierig ist die Risiko- Einschätzung aufgrund der hohen genetischen Anpassungsfähigkeit des Virus.“ In weiteren Studien soll die genaue Funktionsweise dieses Virus untersucht werden.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.