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18.09.2019: EU-Lebensmittel-Schnellwarnsystem legt Bericht vor

Am vergangenen Dienstag (17.9.2019) hat das Europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (RASFF) seinen Bericht für 2018 veröffentlicht. In Deutschland wurden im Vergleich mit anderen EU-Staaten die meisten Fälle gemeldet. Die EU-Mitgliedstaaten haben im letzten Jahr insgesamt 3.699 Fälle von Lebensmittel- oder Futtermittelrisiken beim Europäischen Schnellwarnsystem angezeigt. Von diesen wurden 1.118 als „alarmierend“ eingestuft. Dies bedeutet, dass ein schwerwiegendes Gesundheitsrisiko vorlag und Lebensmittelunternehmen und - behörden schnell handeln mussten. Wie in den Vorjahren betraf 2018 nur ein kleiner Prozentsatz der Meldungen Futtermittel (9 Prozent) und Lebensmittelkontaktmaterialien (4 Prozent). Neben auffällig vielen Meldungen über Listerien in gefrorenem Mais gab es in 2018 besonders häufig Beanstandungen
von Pilzgiften in Nüssen und Quecksilber in Fischprodukten. Das 1979 ins Leben gerufene Schnellwarnsystem RASFF wird fortlaufend weiterentwickelt. EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis, zuständig für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, erklärte: „Die Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln und, falls erforderlich, die rasche Entfernung von Waren vom Markt sind Verpflichtungen, die wir gegenüber den Verbrauchern haben. Die verstärkte Aktivität des RASFF-Netzes, wie der diesjährige Bericht zeigt, ist eine Bestätigung der verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Lebensmittelunternehmern und den Behörden der Mitgliedstaaten. Das ist eine gute Nachricht für die Verbraucher.“ Dank des RASFF konnten viele Risiken für die Lebensmittelsicherheit abgewendet werden, bevor sie für die europäischen Verbraucher schädlich hätten sein können.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.