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12.09.2019: FLI rät erneut zur Impfung von Pferden gegen West-Nil

Von Anfang Juli bis Mitte September 2019 hat das Nationale Referenzlabor für Infektionen mit West-Nil-Virus (WNV) des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) fünf solcher Virusinfektionen bei Pferden festgestellt. Die Tiere litten an zentralnervösen Störungen und stammten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt. Hinzu kommen 37 positive Befunde bei Vögeln aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Mit weiteren Fällen bei Vögeln und Pferden ist zu rechnen, da das Virus durch Stechmücken übertragen wird. Pferdehaltern rät das FLI daher zu einer Impfung der Tiere in den betroffenen Regionen. Zwar entwickelt die Mehrzahl der mit dem WNV infizierten Pferde keine Krankheitssymptome,
es können jedoch vereinzelt aufgrund von Hirn- oder Hirnhautentzündungen starke zentralnervöse Ausfallerscheinungen auftreten. Hierzu zählen Stolpern, Nachhandlähmungen, Ataxien, allgemeine Schwäche, Muskelzittern (Tremor) und Lähmungen bis zum Festliegen der Tiere. Die erkrankten Pferde zeigen seltener fiebrige Allgemeinerkrankungen, die neurologischen Symptome überwiegen. Pferde mit klinischen Anzeichen können die Infektion zwar überleben, behalten aber in bis zu 20 Prozent der Fälle lebenslang neurologische Schäden zurück. Bei 22-44 Prozent der infizierten Tiere kann die Erkrankung tödlich verlaufen. In Deutschland sind drei inaktivierte Impfstoffe für die Anwendung beim Pferd zugelassen.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.