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12.09.2019: Antibiotikaforschung weltweit rückläufig

Recherchen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) ergaben, dass die Erforschung neuer Antibiotika rückläufig ist, obwohl die Zahl resistenter Keime weiter ansteigt. Erst im Jahr 2016 hatte der Internationale Pharmaverband (IFPMA) eine "Industrie-Allianz" (AMR Industry Alliance) für den Kampf gegen Resistenzen gegründet. Darin versicherten rund 100 Unternehmen, in die Forschung und Entwicklung neuer antibakterieller Wirkstoffe zu investieren. Nun ziehen sich jedoch immer mehr Pharmakonzerne aus dieser Vereinbarung zurück. So auch der weltweit größte Gesundheitskonzern, die Firma
Johnson & Johnson. Zuvor hatten schon die Unternehmen Novartis und Sanofi sowie AstraZeneca die Antibiotikaforschung eingestellt. Knapp die Hälfte der Firmen, die die Erklärung 2016 unterzeichnet und damals an Antibiotika geforscht haben, sind inzwischen nicht mehr in diesem Bereich tätig, so der NDR. Zudem sind 20 von ehemals 50 kleinen und mittelständischen Unternehmen mittlerweile insolvent oder haben sich aus der Forschung zurückgezogen. Am heutigen Donnerstag, 12. September 2019, strahlt die ARD um 21.45 Uhr im Magazin "Panorama" den Beitrag "Das Ende der Antibiotika?" dazu aus.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.