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10.09.2019: Kommunikation durch unterschiedliche Lautkombinationen

WissenschaftlerInnen der Universitäten Zürich, Exeter, Warwick, Macquarie und New South Wales haben in einer Studie die Rufe des Rotscheitelsäblers, einem im australischen Outback ansässigen Vogels, untersucht. Die Forscher wollten herausfinden, ob Vögel die kombinatorische Fähigkeit besitzen, bedeutungslose Laute in bedeutungstragende Signale umzusetzen. Sie konnten belegen, dass Vögel je nach Situation zwei unterschiedliche Laute («A» und «B») in verschiedenen Reihenfolgen kombinieren und damit eine spezifische Bedeutung erzeugen. Durch systematisches Vergleichen konnten die ForscherInnen festlegen, welche der Elemente von den Vögeln als unterschiedliche bzw. als
gleiche Laute wahrgenommen werden. „Wir konnten so bestätigen, dass die Rufe in zwei wahrnehmbare Laute aufgeteilt werden können, die in unterschiedlichen Anordnungen über beide Rufe hinweg verwendet werden“, erklärt Sabrina Engesser vom Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft der Universität Zürich. So erzeugten die Singvögel «AB»-Flugrufe, wenn sie sich fliegend fortbewegten und «BAB»-Fütterungsrufe, wenn sie den Nachwuchs im Nest mit Nahrung versorgten. „Diese kombinatorische Fähigkeit erinnert an die Art und Weise, wie wir Menschen bedeutungsvolle Wörter aus kleineren Silben formen“, sagt Mitautor Andy Russell von der Universität Exeter abschließend.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.