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06.09.2019: ZDG für verpflichtendes Tierwohlkennzeichen

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) hat die von der Bundesregierung beschlossenen Tier- und Umweltschutzmaßnahmen kritisiert und fordert ein verpflichtendes Tierwohlkennzeichen. „Ein freiwilliges Label wird niemals die gewünschte Breitenwirkung erzielen und ist mit deutlichen Wettbewerbsnachteilen verbunden“, sagt Friedrich-Otto Ripke, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V. (ZDG). Die deutsche Geflügelwirtschaft begrüßt es daher sehr, dass Bundesministerin Julia Klöckner sich kurzfristig bei der Europäischen Kommission in Brüssel um ein Pflichtlabel bemühen will. Ripke
verwies zudem darauf, dass eine bloße Einführung eines Labels nicht ausreiche. Es müssten auch die Rahmenbedingungen im Bau- und Immissionsrecht angepasst werden. So sollte in diesen rechtlichen Vorgaben eine "Tierwohlverbesserungsgenehmigung" etabliert werden. Um den Zielkonflikt von Tierwohl und Umweltschutz zu lösen, bräuchte es endlich tragfähige und zukunftsfähige Lösungen. Zudem müsste gesichert sein, dass die durch den Mehraufwand entstehenden Kosten auf Seiten der Landwirte vollständig gedeckt würden. Die Geflügelwirtschaft erneuerte hier ihre Forderung nach Einführung einer Tierwohlprämie.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.