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05.09.2019: China: Mehr als 160 Mio. Schweine bereits Opfer der ASP

China als mit Abstand weltweit größter Produzent und Verbraucher von Schweinefleisch hat im August mitgeteilt, dass der Schweinebestand des Landes im Juli wegen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) etwa um ein Drittel geringer war als im Vorjahresmonat. Wie Agrarheute berichtet, vermuten Marktbeobachter jedoch, dass das chinesische Landwirtschaftsministerium die offiziellen Zahlen viel zu niedrig angesetzt habe und gehen davon aus, dass sich die Zahl der in China gehaltenen Schweine bis zum Jahresende sogar halbieren werde. Analysen zufolge wurden in China vor dem Ausbruch der ASP etwa 460 Millionen Schweine gehalten. Bei einem Bestandsrückgang von einem Drittel wären 160 Millionen Schweine
betroffen gewesen. Das sind mehr Tiere als in der Europäischen Union überhaupt gehalten werden und doppelt so viele Schweine wie in den USA. Sollten sich die Vermutungen der Experten bewahrheiten, müssten bis Ende 2019 rund 230 Millionen Schweine wegen der ASP getötet werden, was neben einem weiteren Anstieg der Preise für Schweinefleisch eine starke Zunahme der Schweinefleischexporte nach China mit sich bringen würde. Im August erreichte Rekordpreise von 23,49 Yuan (3,34 USD) im Durchschnitt pro Kilogramm könnten nach Expertenmeinungen noch übertroffen werden. Ein Ende dieser Preisrallye ist angesichts der weiteren drastischen Verknappung des chinesischen Angebots nicht in Sicht.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.