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04.09.2019: Folgen der neuen EU-Tierarzneimittel-Verordnung

Mit der neuen EU-Verordnung über Tierarzneimittel werden ab 28. Januar 2022 erstmals EU-weit harmonisierte Vorschriften für Tierarzneimittel gelten. Bis dahin müssen jedoch noch weitere Rechtsvorschriften erlassen und nationale Gesetze angepasst werden. Über die Folgen der EU-weiten Harmonisierung der EU-Tierarzneimittel-Verordnung für Zulassungsbehörden, pharmazeutische Industrien und Tierärzte möchte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) bei einem zweitägigen Symposium am 5. und 6. November 2019 in Berlin informieren. Fachleute aus dem In- und Ausland werden sich auch mit aktuellen Entwicklungen zur Sicherheit und Qualität von Tierarzneimitteln auseinandersetzen. U. a. wird es um die Frage gehen, wie die Qualität von Arzneimittelwirkstoffen gesichert werden kann, da die meisten
Wirkstoffe heute in China und Indien produziert werden. Gleichzeitig werden die notwendigen Anstrengungen diskutiert, die erforderlich sind, um unter den Bedingungen der Globalisierung die Sicherheit von Arzneimitteln zu gewährleisten. Außerdem wird die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen im Fokus stehen. Am zweiten Veranstaltungstag wird es in erster Linie um die praktische Umsetzung der neuen Tierarzneimittel-Verordnung gehen. Welche Änderungen ergeben sich im Bereich Pharmakovigilanz, der Errichtung neuer europäischer Datenbanken und bei den Maßnahmen zur Begrenzung der Antibiotikaresistenzen? Verschiedene Diskussionsrunden am Ende einzelner Themenblöcke ermöglichen es allen Symposiumsteilnehmern, sich aktiv an der Konferenz zu beteiligen.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.