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02.09.2019: bpt nimmt zu GOT-Notdienstnovelle Stellung

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) sieht in dem aktuell vorliegenden Entwurf zur Änderung der Tierärztegebührenordnung (GOT) einen Schritt in die richtige Richtung. Positiv wurde dabei angemerkt, dass man es als richtig erachtet, auf Grund der angespannten Situation, das Thema Notdienst von der grundlegend notwendigen Überarbeitung der GOT abzukoppeln. Ebenfalls positiv wird bewertet, dass für den Notdienst grundsätzlich mindestens der zweifache Gebührensatz festgeschreiben und eine Überschreitung des Satzes bis zum Vierfachen der GOT ermöglicht wird. Allerdings geht dem bpt dies noch nicht weit genug. Nach den Berechnungen des Verbandes beläuft sich der minimale Mehrbedarf bei Aufrechterhaltung einer 24-Stunden-Bereitschaft auf 60.000 Euro im Monat. Um dies erwirtschaften zu können, fordert der bpt die Einführung einer Notdienstgebühr von 100 Euro sowie die Öffnung der GOT bis zum sechsfachen Satz. Angesichts des auch im Bereich
der Tierärzte zunehmenden Fachkräftemangels setzt sich der bpt dafür ein, dass den angestellten Tierärzten ein angemessenes Gehalt gezahlt wird. Dafür muss aber auch die Einnahmegrundlage der anstellenden Praxis, insbesondere auch im Notdienst, verbessert werden. Neben der finanziellen Situation sieht der bpt auch die Arbeitszeitregelungen als Problem für die Aufrechterhaltung des tierärztlichen Notdienst. Besonders die einzuhaltende Höchstarbeitszeit pro Tag sowie die ununterbrochenen Ruhezeiten stellen hier aus Sicht des bpt ein Problem dar. Bis es zu einer solchen arbeitszeitrechtlichen Ausgestaltung gekommen ist, möchte der bpt von der Politik erfahren, welche Pflichten für den Tierarzt im konkreten Einzelfall Vorrang gebieten. Hier stehen die berufsrechtlichen Pflichten mit dem notwendigen Angebot eines Notdienstes den arbeitszeitrechtlichen Pflichten mit maximalen Arbeitszeiten und notwendigen Ruhezeiten gegenüber.

Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte

Was halten Sie von der geforderten Zulassungspflicht für Betäubungsgeräte?

Ich unterstütze die Forderung uneingeschränkt.
Unglaublich, dass solche Geräte bislang nicht zugelassen werden müssen.
Eine Überprüfung von Seiten des Schlachthofs reicht aus.
Das ist nur wieder eine neue Schikane und ein Wettbewerbsnachteil.